Sonntag, 12. September 2010

Wonnemonat September


Schon von jeher ist der September mein Lieblingsmonat.
Die warmen Farben und der Übergang zwischen
Nochsommer und Schonherbst
haben es mir vermutlich angetan.

Und so konnte es auch gar nicht anders sein,
als dass mein Mann und ich vor drei Jahren
im September heirateten.
In dieser süßen Kapelle - 
abseits und entlegen auf dem Lande. 
Im ländlichen Stil und in den Farben,
die in diesem Monat am schönsten leuchten,
sollte mein Hochzeitskleid sein -
mit bunten Blättern und güldenem Glanz.
Selbst entworfen und selbst genäht im Übrigen -
womit ich mir einen großen Traum erfüllt habe. 
In der Idylle pur haben wir gefeiert.
Umgeben vom Duft
 frischer Wäsche und reifer Birnen. 

Und dieses Foto kennt Ihr ja in ähnlicher Variante -
aus wahrlich "goldener Zeit".

Freitag, 10. September 2010

Floraler Freitag: heute "Das blühende Leben"

Wie freue ich mich, dass mein Schmetterlingsflieder
nach dem harten Winter wieder blüht.
Komplett kahl waren die Äste und nicht
ein einziges Blatt kam im Frühjahr. 
Die Zweige hatten jeden Lebenssaft verloren.
Entfernen wollte ich den Strauch.
Er blieb nur stehen, da eine Schar Spatzen
ihn als Aussichts"Turm" auserwählt hatten
und ihn so regelmäßig mit sich selbst schmückten. 
Und dann fing der Strauch doch noch an zu treiben,
aus der Wurzel heraus bis zur vorherigen Höhe.
Die wohl schönste Sache,
 die einem über denKopf wachsen kann.
Und das Beste - er blüht sogar noch -
als wäre nichts geschehen.
Ihm zu Ehren habe ich heute eine edle Gesellschaft
aus Calla und Rosen ihm zugesellt.
Hübsch Ton in Ton.

Sonntag, 5. September 2010

Katerstimmung die Zweite

Nun lass ich die Katze aus dem Sack:
ist nun der "Kleine Schwarze" fertig.
Ganz friedlich schlummert und lungert
er in unserem Garten.
Noch ...

Denn schon bald geht der Schwarze auf Reisen
zu einer älteren Damen,
deren Katze verstorben ist
und die diese sehr vermisst,
aber keine echte mehr haben möchte.
Bestimmt wird dieser Filzkater
in Echtgröße jede Streicheleinheit
über sich ergehen lassen -
ohne eigener Wege zu gehen -
eben eine ganz treue Seele.

Freitag, 3. September 2010

Floraler Freitag: heute "Heuchera etcetera"

Ich liebe den Herbst mit seinem goldenen Licht,
über silbrigem Morgennebel.
Ich liebe das bunte Laub.
Wie Gnadenbrot gibt die Sonne ihre Farben her.
Strahl um Strahl wird diese letzte Wärme
in die bunten Blattadern gesogen. 
Nur von kurzer Dauer ist dieses Spiel,
bis die Blätter als Schatten ihrer selbst zu Boden tanzen.
Ein längeres Gastspiel gibt die Heuchera
mit ihren fröhlich ocker-bordeaux-farbenen Blättern.
Und bevor ich sie rauspflanze,
darf sie noch in dickem Muranoglas verweilen
mit einer Schar Hagebutten. 
Sehen sie nicht aus wie kleine gekrönte Häupter?