Samstag, 28. Dezember 2013

... jahresendlich(t) ...


intensives Leuchten zu meinem Frühstück



mildes Licht auf meinem Spazierweg

kontrastreich - ein gelungener Schnappschuss mitten aus dem Wald heraus

Ich wünsche allen einen guten Weg ins neue Jahr!



Donnerstag, 19. Dezember 2013

... vor großer Kulisse ...




Wenn ich im Dorf mit dem Kinderwagen unterwegs bin,
gehe ich oft andere, als die üblichen, geradlinigen Wege.
Interessant dabei ist, wie sich bei meinen Runden
die Blickwinkel und Perspektiven verändern.
Der Schlossturm war schon ein oft gewähltes Fotomotiv von mir.
So wie heute, habe ich ihn aber noch gar nicht gesehen.
Vorder-, Mittel- und Hintergrund haben sich beim Gehen so zueinander verschoben,
als stünde mein kleines graues Gartenhaus direkt vor dem großen Schlossensemble,
davor die alte Dorfmauer.
Generell bearbeite ich meine Fotos nicht mit Bildbearbeitungsprogrammen,
sondern lasse wie heute Zufall und Lichtfall das Ergebnis beeinflussen.
Gerade jetzt im Winter erkenne ich viele Details meiner Umgebung,
die mir zuvor unter Blattwerk verborgen blieben.
Und so musste ich mich auch für dieses Foto durch Buschwerk schlagen,
um das Objektiv meiner Kamera durch das Drahtgeflecht eines Zaunes zu bringen.


Und nun noch einen Blick in mein Häuschen geworfen:
Dort hängt nun nämlich meine Art Adventskranz. Das alte Wagenrad hatte ich geschenkt bekommen.
Und da ich noch ein wenig Deckenfarbe übrig hatte, habe ich es im selben Farbton gestrichen.
Es ist im übrigen ein sehr helles Türkis. Auf diesem Foto wirkt es eher wie Lichtgrau.
Wahrscheinlich passt es sich gerade dem Himmel an.
Eine Chamäleonfarbe?
Das Wagenrad soll nicht selbst als Dekoobjekt dienen,
sondern viel Platz für kleine wechselnde "Ausstellungen" schaffen,
wie zum Beispiel für meine Glaszapfen.
Das war schon immer so: Ist es unten zu voll und eng, wird einfach in die Höhe gebaut.
Oder anders: Wer nicht "wagt", der nicht gewinnt.


Dienstag, 12. November 2013

... herbstlich(t) ...


... so also malt der Herbst die Blätter bunt ...


Freitag, 8. November 2013

... der Herbst trägt Rot ...


roter Teppich

passende Accessoires

die neue Hutkollektion ist da

auch für die Kleinen


und ein GeWAND in XXL


Freitag, 18. Oktober 2013

... Star-Allüren ...



Ja, ich schwärme für Schwärme.
Und allmählich kommt es mir vor,
als würden wir unter einem
Zugvogel-Sammel-Platz wohnen.
Hunderte von Staren versammeln
sich hier in den Bäumen und
machen einen Höllenlärm.
Im Sommer war keiner von ihnen
zu sehen, was eine gute Kirschenernte
bedeutet hat.
Wo also waren all diese Vögel?
Auf jeden Fall weiss ich,
wohin sie wollen.
Gen Süden.
Stare bilden einen besonders
schönen Schwarm.
Jeder Vogel fliegt für sich,
schlägt mit den Flügeln auf und ab
und dennoch bilden sie alle zusammen
so etwas wie einen großen Fisch,
der Kopf und Schwanz hat
und sich windend durch die Lüfte bewegt.



Und heute?
Wurde der nächste Flug aufgerufen.
Die Kraniche haben sich gesammelt.
Wie viele sich ineinander
verstrudelnde 'V's bildeten sie
am blauen Himmel schwarze Wolken.


Dazu der Ruf der Wildnis.
Könnt Ihr ihn auch gedanklich hören?
Das ist Herbst.


Dienstag, 3. September 2013

... eine Schwalbe macht noch keinen Sommer ... und viele? ... sein Ende? ...


Jedes Jahr sammeln sich über unserem Hof
die Schwalben.


Die Uhr lässt sich nach ihnen stellen.
Pünktlich morgens und abends finden
sie sich auf Dächern und an Giebeln ein.


Nachdem eine Oberleitung entfernt wurde,
hatte ich schon Sorge, sie könnten sich
nicht mehr wie Klammern auf der Wäscheleine
aufreihen.


Für die Massen nicht ausreichend,
aber immerhin,
eine Telefonleitung tut es doch auch.


Sogar doppelspurig.


Interessanterweise sind bei ihrem Spiel
Rauch- und Mehlschwalben miteinander vereint.


Und ich frage mich immer wieder,
wo kommen die nur alle her, 
wo haben die alle gebrütet?
Und.
Werden sie wieder kommen?
Im nächsten Frühjahr bestimmt.
Und ich sage schon einmal
"Auf Wiedersehen und gute Reise!" 

Mittwoch, 28. August 2013

... herzlichen Glückwunsch ... nun bist du schon einen Monat alt ...

Ja, ich bin noch einmal Mutter geworden.
Und dieser Sonnenschein hält mich ganz schön auf Trapp.
Wie heißt es doch so schön bei Reinhard Mey:
"Keine ruhige Minute ist seitdem mehr für mich drin ..."
Doch ein Lächeln meines kleinen Sohnes (ja klar, auch das meines Großen)
entschädigt doch für alles.

Montag, 12. August 2013

... heute ... eine Rose nur für Dich

Warum nur mag sie mich so sehr?
Enthülle ich meine Blütenblätter,
treten nichts als Gefäße voller Staub hervor.
Will sie mich pflücken,
zersteche ich ihre Hände.
Auch andere Blumen duften,
auch andere Blüten bringen Farbigkeit ans Licht.
Warum nur?
Das muss ware Liebe sein.
Rosenliebe.
(apropos' Betrachtung einer Rosenliebe)

Meine liebe Rosabella,
heute eine Rose nur für Dich -
zu Deinem Geburtstag.
Wünsche Dir alles Liebe
von ganzem Herzen!!!



Sonntag, 21. Juli 2013

Mittwoch, 3. Juli 2013

... was macht einen Garten verwunschen ...


Wie legt man einen "verwunschenen" Garten an?
Wie lässt sich überhaupt "verwunschen" definieren.
Es muss ein Garten sein, der verzaubert.
Aber bitte, was verzaubert?
Das ist schwer zu erklären.
Liegt es doch auch immer noch
im Auge des Betrachters.
Doch genau das wird es sein:
das Unbeschreibbare, das Diffuse, das Nicht-Strukturierte
und doch einheitlich Ganze.

Auf mich wirken Pflanzen verwunschen,
die blaublütig und blühwütig sind.
Einfache Blüten, mehrfach vorhanden und
dauerhaft blühend.
Die Pflanzen sollten eine gewisse Höhe haben.
Strukturen wie Wege sollten überdeckt werden.
Man sollte das Gefühl bekommen,
halte ich mich hier länger auf,
werde ich auch "überwuchert" -
ein Gefühl von Mittendrin-sein.


Gerne als "Glöckchen" wie bei Rittersporn
und Clematis.
Aber auch "puschelig" wie bei der Wiesenraute.


Natürlich mit Nostalgischen Rosen,
die aber erst entdeckt werden wollen.


Und immer wieder unbeschreibbares Blau.

Die Blicke dürfen keinen freien
Zugang finden. Hier schützt sich die Rose
nicht mit eigenen Stacheln, sondern
mit Strahlen eines Allium.


Und zwischendurch blaue und violette Rosen.


Und wenn sich wie hier Tautropfen
auf den samtigen Blütenblättern
der Burgundy Ice gesammelt haben,
sieht es doch einfach märchenhaft aus,
verzaubert, verwunschen.

Donnerstag, 20. Juni 2013

... mohnsüchtig ? ...

... schwelgt drin ...

... fliegt drauf ...

... ich denke die beiden sind's...
... und ein bißchen ich auch ...
... jedenfalls was die schön zerknitterten Blütenblätter betrifft ...
... möchte auch drin schwelgen und drauf fliegen ...

Montag, 17. Juni 2013

... ich habe einen Platz gefunden ...


... in meinem neuen Gartenhäuschen 
zur Trocknung meiner Kräuter oder 
aus ihnen hergestellter Spezialitäten.


... so wie Essig von Schnittlauchblüten oder
Luftetagenzwiebeln für einen leckeren Salat oder
köstlichem Rhabarberkompott - am besten
mit luftig aufgeschlagener dänischer Vanillesoße.


... oder zur Trocknung von Duftrosenblütenblättern,
die vermahlen mit Zucker jede Süßspeise bestens
"benoten".


... und natürlich zur Trocknung grüner Kräuter ...
Den Anfang machen hier Pfefferminze und Majoran.
Platz für weitere Sträußchen ist hier noch genügend vorhanden ;-)


Donnerstag, 13. Juni 2013

Zum Greifen nah ...


... hat sich dieser Greifvogel zu einer Rast
in unserem Garten niedergelassen -
ein Sperber -
majestätisch thront er auf unserer Gartenbank.
Welch' seltener Gast.
Ein schöner Anblick!

Mittwoch, 5. Juni 2013

... Gleich und Gleich gesellt sich gern ...

Heute morgen beim Streifzug durch
den taufrischen Garten fiel mir auf,
dass Pflanzen ganz unterschiedlicher Botanik
den Vergleich nicht scheuen und
und mit ähnlichen Blüten um die Gunst
von Bienen und Rosenkäfern buhlen.

Sternförmige Blütchen bei der Wiesenraute
in zarten Lilatönen schmiegen
sich an den in fast identischem Farbton als
Strahlenkugeln aufrecht stehenden Zierlauch.






Es ist Zufall, dass ich beide zusammengepflanzt habe.
Doch das Wetteifern scheint sie zu wahren
Höchstleistungen anzutreiben.
Eine ganze zartviolette Wolke schwebt vor
meinem Gartenhäuschen.
Ich zoom jetzt einfach mal ein wenig näher heran für einen
kleinen Blick in mein neu entstehendes Refugium.




Und was macht mein weißer Türkenmohn.
Der hat sich gleich auch einen Partner geangelt,
nämlich den Bulgarischen Zierlauch.


Wie mit verwaschenen Pinselstrichen
 in zarten Aubergine-Tönen
schmücken sich beide Blütenköpfe und
zeigen es in alle Richtungen.




Und der Ausspruch " Es wächst zusammen,
was zusammengehört.", bekommt doch somit
eine ganz neue Bedeutung.