Montag, 30. Juni 2014

... noch grün hinter den Ohren ...

 
Wie ein Wattebällchen kauerte diese kleine Kohlmeise
auf unserer Terrasse. Der Flaum ist noch deutlich zu
erkennen. Ich habe sie eine ganze Weile beobachtet.
Es schien, als wolle sie ihr Gefieder gänzlich
trocknen lassen. Aber ob sie vom Boden aus
starten konnte, war für mich nicht so ganz vorstellbar.
Irgendwann war sie weg. Ich hoffe sehr,
sie ist einfach fortgehüpft und dann geflogen.
(von einer Katze unentdeckt)
 
 
Auch hoffe ich, dass mein Vögelchen
vor dieser grüngelben Ringelnatter in Sicherheit war.
Frisst sie doch auch kleine Vögel.
Und richtig macht sie es hier an der Mauer.
Sie nutzt jeden Sonnenstrahl aus.
Und als hätte sie es geahnt:
Mittags hat es hier geregnet und gewittert.
In vielen Regionen gilt dieses im
wahrsten Sinne fabelhafte Tier als
Glücksbringer.
Sie wohnt bei uns im Komposthaufen.
Ja und wenn sie Glück und Segen bringt,
darf sie sich dort auch gerne, gerne vermehren. 
 
 
Noch so ein grüner Gast heute in meinem Garten.
Der Grünspecht hat hier nach Ameisen
im Rasen gesucht (lange suchen musste er da nicht,
wir haben dort Massen).
Der Spatz im Hintergrund ist einfach mal
durch's Bild gehuscht.
So als wolle er sagen "hallo, ich bin auch noch da"
("ich und meine anderen 49 Geschwister")
 
 
Ein kleiner Grünschnabel, jung und unerfahren,
ist doch wohl auch mein kleines gefilztes
Zicklein. Es schrie danach,
in diesen wunderschönen alten
Blechpuppenwagen hineinhüpfen zu dürfen.
(Aber nur nicht übermütig werden!)
Tja, jetzt fehlt nur noch jemand,
der schiebt ;-)