Sonntag, 18. Dezember 2011

Nach historischem Vorbild ...


... ist in diesen Tagen
in meiner Weihnachtswerkstatt dieser
Watte - Christbaumschmuck entstanden.
Dazu habe ich das Gesicht mit Acryl-Farbe
gemalt und mit Seidenmattglanz lackiert.
So erhält es einen schönen Schein
im Lichterglanz.
So muss es ausgesehen haben -
vor hundert Jahren!
Herrlich, oder?

Mit diesem Bild möchte ich mich
in die Festtagswochen verabschieden und
wünsche ganz wunderbare Tage!!!

Sonntag, 4. Dezember 2011

Beeren-Stark


Nichts schmeckt besser
als Köstlichkeiten aus der eigenen Küche.
Und so probiere ich immer wieder mal etwas Neues aus.
Und seit einigen Wochen schwören alle auf
Beeren-Limes
Die Herstellung ist wirklich einfach;
mittlerweile habe ich die Zutaten stets im Hause;
so ist auch schnell mal ein leckeres Mitbringsel kreiert.

Man benötigt:
500 g Tiefkühl-Beerenobst
den Saft einer Zitrone
250 g Zucker
300 ml Wodka
100 ml Johannisbeerlikör

Die aufgetauten Früchte
mit Zucker und Zitronensaft vermischen.
Am besten man lässt es über Nacht im
Kühlschrank ziehen.
Dann einfach den entstandenen Saft
auffangen und zusätzlich die Früchte durch
ein Sieb streichen.
Das gewonnene Fruchtmark mit
Wodka und Johannisbeelikör
mit einem Schneebesen gut vermixen.

In heiß ausgespülte Flaschen füllen
und fest verschließen - so ist es
bis zu acht Wochen im Kühlschrank haltbar.

Schmeckt wunderbar in Sekt!!!

Zum Wohl!!!

Freitag, 28. Oktober 2011

Antikes Rankgitter - selbst gebaut

Heute möchte ich Euch mal mein
selbst gebautes Rankgitter zeigen.
Das habe ich schon eine Weile vor,
doch habe ich auf ein Bild wie dieses gewartet.

Was sich mir im Altweiber-Sommer
nicht recht zeigen wollte,
stellt sich nun in den vernebelten
Oktober-Morgenden ein:
Mein Rankgitter umwoben
von Spinnennetzen,
dazu Nebel, Rauch und
schwere Nässe.
Und mir erscheint das
Schloss im Hintergrund eher
als mystischer Rittersitz.

Aus altem Gemäuer stammt auch
die Hauptzutat für mein Rankgitter.
Früher verwandte man oft
solche geschmiedeten Tür- oder Fenstergitter.
Ein solches habe ich einfach in
handelsübliche Kanthölzer geschraubt -
die nötigen Löcher sind im Gitter
ja schon durch die einstige Befestigung
an der Haustür vorhanden.
Das Holz habe ich vorher mit Lasur
behandelt. Und der Teil,
der in der Erde verschwindet.
 hat einen Teeranstrich bekommen,
dass er nicht allzuschnell verrottet.

Und schon ist es fertig,
das Unikat -
ganz rank und schlank ;-)

Samstag, 22. Oktober 2011

Mal-Zeit

Schon als junges Mädchen
hat mich Porzellan-Malerei fasziniert.
Ich habe mir Kaffeegedecke vorgenommen
und versucht, die Streublumen und Früchte abzumalen,
jeden Pinselstrich genau zu studieren.
Auch der Berufswunsch einer Porzellanmalerin
stand eine Weile im Raum.
Wurde dann aber von all den anderen vielfach
vorhandenen Interessen abgelöst.
Erst kürzlich habe ich mich wieder an dieses frühe Hobby erinnert.
Und da ich nicht unzählig viel Geschirr
als Vorlage bei mir lagern wollte,
habe ich nach papiernen Entwürfen Ausschau gehalten und
bin auf diese sehr sehr alte Original-Studie
 des Porzellan-Herstellers Rosenthal gestoßen.

Und ich machte mich ans Werk:
frische Farben und Pinsel gekauft, und kleine Tischkarten,
die ich mit den Details aus meiner Vorlage
verzieren wollte.

Und das ist nun mein Ergebnis: 
Ich denke ich kann zufrieden damit sein.
Und weil es so schön ist,
wenn auch andere die Begeisterung teilen,
sage ich an dieser Stelle
1000 Dank an
die mir ein wunderbares Buch
über Porzellan-Malerei zukommen ließ.
Meine Liebe,
diese handgemalten Tischkarten machen sich nun
zu Dir auf den Weg.
"Das hast Du nun davon ;-)))))))".

Freitag, 30. September 2011

... ins Netz gegangen ...



Die Tage werden kürzer,
die Welt lichter.
Der Herbst ist ins Netz gegangen.


Wie filigranes Goldgeschmeide
 legt sich die zarte Schutzhülle
 um die Frucht der Lampionblume.


Und wenn ich die Frucht
 in Augen-Schein nehme,
fällt mir tatsächlich kein anderer Begriff ein
als "Leuchtmittel".

'Bleibe hell mein Licht,
bleibe hell mein Licht,
denn sonst strahlt meine liebe Laterne nicht!'


Und am nächsten Morgen
stellt sich dann die Frage,
hat jetzt hier eigentlich
das Netz den Tau vertaut oder
der Tau das Netz benetzt? ;-)
Fest steht,
selbst Wasser löscht diese Flamme nicht.

Wünsche ein leuchtend-warmes
Herbst-Wochenende!

Sonntag, 25. September 2011

September-Morgentau


So viele Rosen blühen noch bei mir.
Und,
obwohl inzwischen offiziell schon Herbst ist,
sehen sie immer noch taufrisch aus.


Kleinste Perlenketten säumen die Blütenränder. 


Diese dunkle Schönheit soll eine Mutation der
bekannten Rose Schneewittchen sein und
heißt Burgundy Ice.
Jetzt, da ich um die Herkunft weiß,
sollte ich ihr im nächsten Jahr noch die Mutter
dazugesellen.
Oder sind es dann Schwestern?
Vielleicht ja Schneeweißchen und Rosenrot ;-) ?


Schön, wenn ein Gartenplan mal aufgeht -
 und wie hier tatsächlich die Aster und
die Rose gleichzeitig blühen und
sich gegenseitig durchweben.

Besonders große Freude bereiten mir
zwei Gladiolen.
Als Restposten gekauft und erst Ende Juli
in die Erde gebracht,
entfalten sie sich nun zu wahren Schönheiten.


Sie haben auch ganz wundervolle Namen -
"nämlich":
'Priscilla' und 'mon amour'.


Und meine Rose "Johann Wolfgang v. Goethe" blüht
inzwischen auch schon zum dritten Mal dieses Jahr -
- obwohl -
ihr Namensgeber hat ja auch üppig geschaffen.
Im Hintergrund eine gelbe Clematis -
sollte eigentlich Mai bis Juli blühen -
doch die späte Gesellschaft zum Goethe ist mir ganz lieb.


Und immer noch -
ein Tränendes Herz -
aber wer wird denn da weinen?

Wünsche
einen fröhlich-frischen
September-Sonntag!

Sonntag, 18. September 2011

Rosen-Zauber-Wesen


Nur einmal im Jahr habe ich das Glück,
den Rosen-Zauber-Wesen
in  meinem Garten zu begegnen.
Sie verstecken sich in Blütenkelchen,
und schlummern, betört vom Duft

Manchmal gesellt sich
ein schillernder Rosenkäfer dazu.
Habt Ihr nicht auch den Eindruck,
die Blüten wären wie von Zauberhand
geschaffen?


Sonntag, 4. September 2011

September-Rosen


Liebe GartenGrüße am Sonntag!









Donnerstag, 1. September 2011

Wegen Überfüllung geschlossen ...

... oder was will mir mein Garten
mit diesem zugewucherten Durchgang sagen ;-) ?

... obwohl
hübscher Wucher ...


... begehrter Wucher ...
Schlanke Käfer auf Fetter Henne.


... farbharmonischer Wucher ...
Die fette Henne kommt,
die Luftetagenzwiebel geht. 


... und was ist das? ...
Wusste gar nicht, dass Tränendes Herz auch noch
im (ab heute kann ich es sagen)
September blüht:
Wieder farbharmonischer Wucher.
Ein früher Schauspieler wird zum
Applaus noch einmal auf die Bühne gebeten?


Wucher in fruchtiger Hülle und Fülle


Wucher als blau-weisse Geschichte ;-)

Das also ist das Ergebnis dieses verregneten Sommers.
Ein schöner Trost!!!


Mittwoch, 31. August 2011

Mein Steckenpferd


Heute morgen vor unserer Haustür.
Alles Glück dieser Erde
liegt auf dem Rücken
der Pferde.

So dachte ich auch bei mir als mir ein Nachbar
zwei gerade abgeschorene Schafsfelle anbot.

Aber nun mal langsam:
Was hat ein Schaf mit einem Pferd zu tun?
Man kennt ja den Wolf im Schafspelz -
aber ein Pferd?
Bestimmt fällt einem auch noch der Begriff Fuchs
im Zusammenhang mit Pferden ein -
ich mag diese Fellfarbe sehr.

Doch nun zunächst zu den Schafen:

Da ich zum Filzen immer Wolle benötige,
 habe ich mich auf das Experiment eingelassen,
frisch geschorene Wolle zu reinigen
und zum Filzen vorzubereiten.
(Ich gehe hier jetzt nicht näher darauf ein -
kann aber nur sagen - nie wieder!) 
Da es nicht die hochwertigste Wolle ist -
sie ist durchzogen von Stroh, Ähren und Grannen -
kam mir die Idee,
die Wolle aufgrund des hübschen Farbverlaufs
von Graubraun bis Hellbraun mit fast blonden Spitzen,
nur zu waschen, nicht aber zu kadieren,
um die natürlichen Strähnen zu erhalten.
Anschließend habe ich sie im Querschnitt
zu Mähnen gefilzt.
Und so bin ich auf's Pferd gekommen
- genauer -
auf's Steckenpferd:
Eine "stinknormale" Herrensocke
galt mir als Vorlage für den Kopf.
Besagte Mähne eingenäht,
Lammlederimitat-Ohren und LederKnopfAugen befestigt.
Besänftigt, gebändigt und ins
Zaumzeug gelegt.
Auf einem Gerätestiel befestigt.

Und fürwahr: Nun sitzt MEIN Glück
auf dem Rücken des Stecken -
mein Sohn, 5, nennt ihn
"PICCOBELLO".

Und was soll ich sagen:
Nun habe ich noch herausgefunden, dass
ein sandfarbenes Pferd mit brauner Mähne
Fuchsfalbe heißt.
Da ist er wieder - der Fuchs.


Zu dem einen hat sich noch ein zweites
gesellt - doch nur für kurze Zeit,
wird dann an ein Geburtstagskind übergeben.
Da gab es doch auch einen Spruch -
irgendwas mit "geschenktem Gaul" ... ;-)

Apropos Sprichwort:
der originale Text zu
„Alles Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde ."
lautet
"Das Paradies der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde,
in der Gesundheit des Leibes und
am Herzen des Weibes."
(Friedrich von Bodenstedt Die Lieder des Mirza-Schaffy:
 Vermischte Gedichte und Sprüche 34. Arabisches Sprichwort, 1851)


In diesem Sinne ...
Alles Liebe...

Sonntag, 23. Januar 2011

Meine "Ros'-'ciere"

Angeregt durch Rosabella's Rosenrausch 
(Vielen Dank und lieben Gruß)
habe ich nun ein seit über einem Jahr
in mir schlummernden Plan wieder aufgegriffen
ebenso wie die gleichfalls seit dieser Zeit
dafür bereits vorhandenen Materialien.

Mein Plan: Rosen aus Filz.

Dies ist nun an sich ja nichts wirklich Neues.

Da ich bislang aber nur Tiere,
also dreidimensional gefilzt hatte,
sah ich es als Herausforderung,
nun flächig mit den Blütenblättern zu beginnen,
und sie dann zur Rosenblüte zusammenzufügen.

Blütenblatt für Blütenblatt
habe ich einzeln gefilzt und
dann sozusagen "Rouge" aufgetragen
und zur Rose geformt,
gehalten vom Blütenkelch mit Stielansatz. 

Nun noch arrangiert
in antiker Sauciere. 

Und fertig ist meine
Rosen-Sauciere,
kurz "ROS'-'CIERE" ;-) 

Samstag, 1. Januar 2011

Von Herzen
 freue ich mich auf ein gemeinsames neues Jahr hier
 und wünsche alles Gute!


Der Januar
Erich Kästner

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Der Weihnachtsmann ging heim in seinen Wald.
Doch riecht es noch nach Krapfen auf der Stiege.
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Man steht am Fenster und wird langsam alt.

Die Amseln frieren.Und die Krähen darben.
Und auch der Mensch hat seine liebe Not.
Die leeren Felder sehnen sich nach Garben.
Die Welt ist schwarz und weiß und ohne Farben.
Und wär so gerne gelb und blau und rot.

Umringt von Kindern wie der Rattenfänger,
tanzt auf dem Eise stolz der Januar.
Der Bussard zieht die Kreise eng und enger.
Es heißt, die Tage würden wieder länger.
Man merkt es nicht. Und es ist trotzdem wahr.

Die Wolken bringen Schnee aus fremden Ländern.
Und niemand hält sie auf und fordert Zoll.
Silvester hörte man’s auf allen Sendern,
dass sich auch unterm Himmel manches ändern
und, außer uns, viel besser werden soll.

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Und ist doch hunderttausend Jahre alt.
Es träumt von Frieden. Oder träumt’s vom Krieg?
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Und stirbt in einem Jahr. Und das ist bald.