Können wir das eigentlich noch?
Stille aushalten?
Wirkt sie nicht für manch' einen
erdrückend, leblos?
Ich kann sie sehr gut aushalten.
Manchmal brauche ich sie -
die Orte der Ruhe, der inneren Einkehr.
Und dann mach' ich mich auf den Weg,
um im Unterwegssein
zu mir selbst zu finden,
bei mir selbst anzukommen.
Und in solchen Momenten trägt es mich
zu Orten meiner Kindheit,
insbesondere zu diesem wunderbaren
Fleckchen Erde - dem Antoniterkloster Tempzin.
Im Jahre 1222 erbaut, ist es nun seit
Jahrhunderten und auch heute noch
Pilgerstätte - ein riesiges Kloster -
nicht umgeben von städtischem Lärm,
sondern eingebettet in die wunderbare
hügelige Seenlandschaft Mecklenburgs.
Ein Ort der Einkehr, der Wiederkehr,
der Rück-Sicht und Zuversicht.
Habt Ihr auch Orte,
zu denen es Euch magisch zieht?