zartgelbe Sonntagsgrüße
Sonntag, 21. Juli 2013
Mittwoch, 3. Juli 2013
... was macht einen Garten verwunschen ...
Wie legt man einen "verwunschenen" Garten an?
Wie lässt sich überhaupt "verwunschen" definieren.
Es muss ein Garten sein, der verzaubert.
Aber bitte, was verzaubert?
Das ist schwer zu erklären.
Liegt es doch auch immer noch
im Auge des Betrachters.
Doch genau das wird es sein:
das Unbeschreibbare, das Diffuse, das Nicht-Strukturierte
und doch einheitlich Ganze.
Auf mich wirken Pflanzen verwunschen,
die blaublütig und blühwütig sind.
Einfache Blüten, mehrfach vorhanden und
dauerhaft blühend.
Die Pflanzen sollten eine gewisse Höhe haben.
Strukturen wie Wege sollten überdeckt werden.
Man sollte das Gefühl bekommen,
halte ich mich hier länger auf,
werde ich auch "überwuchert" -
ein Gefühl von Mittendrin-sein.
Gerne als "Glöckchen" wie bei Rittersporn
und Clematis.
Aber auch "puschelig" wie bei der Wiesenraute.
Natürlich mit Nostalgischen Rosen,
die aber erst entdeckt werden wollen.
Und immer wieder unbeschreibbares Blau.
Die Blicke dürfen keinen freien
Zugang finden. Hier schützt sich die Rose
nicht mit eigenen Stacheln, sondern
mit Strahlen eines Allium.
Und zwischendurch blaue und violette Rosen.
Und wenn sich wie hier Tautropfen
auf den samtigen Blütenblättern
der Burgundy Ice gesammelt haben,
sieht es doch einfach märchenhaft aus,
verzaubert, verwunschen.
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