Sonntag, 4. November 2012

... mit leuchtenden Augen ...


... hat sich dieser kleine Eichelhäher
in meine Schale mit Haselnüssen gestürzt
 - vermutlich sahen sie für ihn
auf den ersten Blick wie Eicheln aus.
Auf die ist er - wie auch schon
sein Name verrät - besonders wild.
Er versteckt sie als Vorrat im Boden und
trägt so ganz nebenbei zur Verbreitung der Eichen bei,
ist also ein richtiger kleiner Förster.


In der Zeit der dunklen Abende
ziehe ich mich wieder häufiger an meinen
Schreibtisch zurück.
Im Garten sind kaum noch Blüten vorhanden,
also fällt mein beobachtender Blick
zunehmend auf die sich in den
Beeten und Bäumen tummelnden Vögel.
Und so griff ich wieder zu Pinsel und Farbe
und malte einen Vogel, der seit langem schon
mein ganz persönlicher Inbegriff des Herbstes ist -
inspiriert von einem Eichelhäherpaar,
das munter durch meinen Garten hüpfte
und hoffentlich nicht neben die frisch gesteckten
Blumenzwiebeln ihre Eicheln versteckte.
Doch das werden wir sehen,
eines Tages kommt ja alles ans Licht ;-)