Freitag, 7. Dezember 2012

... eiskalte Grüße aus meinem Garten ...

Blick in meinen Garten

Eisblumen am Fenster des kleinen Gartenhäuschens



Schneemütze


Frost im Haar



Sonntag, 2. Dezember 2012

... natürlicher Baumschmuck ...


Eine sehr interessante Entdeckung habe ich heute
während eines Waldspazierganges gemacht.
Ich lief einem bereits weihnachtlich geschmückten
jungen Nadelbaum 'über den Weg'.
Wie Kerzen sitzen hier die Zapfen auf den Ästen.
Der Docht ist schon ganz langsam heruntergebrannt.
Früher nannte man den Docht auch Lichtgarn -
ein viel wohlklingenderer Name wie ich finde.


Sehr schön sieht man hier wie sich Tannen vermehren.
Es sind nämlich die echten Tannenzapfen.
Diese stehen aufrecht auf den Ästen und
entblättern sich von oben beginnend Runde für Runde.
Es fällt nie der ganze Zapfen zu Boden.
Die langen Zapfen, die man gerne sammelt,
sind also in Wahrheit gar keine Tannenzapfen,
es sind Fichtenzapfen.
Und sie stehen auch nicht auf den Ästen,
sondern hängen an ihnen herunter.


Es ist doch wahrlich ein schmuckes Bäumchen, oder?

Sonntag, 4. November 2012

... mit leuchtenden Augen ...


... hat sich dieser kleine Eichelhäher
in meine Schale mit Haselnüssen gestürzt
 - vermutlich sahen sie für ihn
auf den ersten Blick wie Eicheln aus.
Auf die ist er - wie auch schon
sein Name verrät - besonders wild.
Er versteckt sie als Vorrat im Boden und
trägt so ganz nebenbei zur Verbreitung der Eichen bei,
ist also ein richtiger kleiner Förster.


In der Zeit der dunklen Abende
ziehe ich mich wieder häufiger an meinen
Schreibtisch zurück.
Im Garten sind kaum noch Blüten vorhanden,
also fällt mein beobachtender Blick
zunehmend auf die sich in den
Beeten und Bäumen tummelnden Vögel.
Und so griff ich wieder zu Pinsel und Farbe
und malte einen Vogel, der seit langem schon
mein ganz persönlicher Inbegriff des Herbstes ist -
inspiriert von einem Eichelhäherpaar,
das munter durch meinen Garten hüpfte
und hoffentlich nicht neben die frisch gesteckten
Blumenzwiebeln ihre Eicheln versteckte.
Doch das werden wir sehen,
eines Tages kommt ja alles ans Licht ;-)

Freitag, 19. Oktober 2012

malerischer Herbst


Mich hatte mal wieder die Mal-Lust gepackt.
Also schnappte ich mir meine Acryl-Farben
und Pinsel.
Mir schwebten meine gefiederten Freunde vor.
Sehr viele verschiedene Vögel hatte ich
dieses Jahr in unserem Garten beobachten können.


Neben Elstern, Staren, Spatzen und Meisen
zogen Falken, Milane, Kraniche ihre Kreise, und sogar ein
Schwarzstorch war dabei.
Grünspecht und Eichelhäher wanderten über die Wiese.


Und ich muss schon sagen,
ich liebe die kleinen Piepmätze sehr.
Doch sie lieben die Freiheit, wollen fliegen und
die einzige Möglichkeit, sie festzuhalten,
ist im Bild.


Doch irgendwie kann ich nicht nur malen,
ich muss auch immer noch irgendwie was basteln,
jedenfalls ist es am Ende immer irgendwie dreidimensional.
Also malte ich einen Pirol auf Baumwollstoff,
umnähte ihn und stopfte ihn aus.
Und wer hätte je gedacht, dass so ein Pirol
mal auf einer Fetten Henne sitzen würde...;-)

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Versteckspiel


Man muss es gesehen haben.
Versteckt sich hier nicht gerade
ein kleines Eichhörnchen im Walnussbaum?


Oder versteckt es die Nuss?
Als Wintervorrat?


Mit diesen "Naturaufnahmen" möchte ich
mich nach meinem langen Versteckspiel
hier in der Blogger-Welt zurückmelden.

Nicht, dass es nichts zu schreiben gegeben hätte.
Vielleicht war es sogar dessen zu viel:
So hatten wir eine wunderbare RundReise durch
Süd-England unternommen oder
mein Sohn wurde eingeschult oder
ich habe an "Meinem Projekt" gearbeitet
(ein wenig kann man es in den oberen Bildern
durch die Bäume erahnen, dazu aber später mehr).

Die sich selbst überholenden Ereignisse
liessen mich die Kamera zur Seite legen und
getreu dem Motto "der Genießer schweigt" hier zur Ruhe kommen.

Doch wie ihr seht, war ich nicht untätig:
Das frisch gefilzte Eichhörnchen sendet Euch
ganz herbstliche Grüße.
Bis bald wieder!




Sonntag, 12. August 2012

... heute habe ich ein Foto für Dich ...


Liebe Rosabella,
und mag man auch steinalt werden,
so trägt jedes Lebensjahr in sich
von Neuem:
feste und verlorene Blüten und
Spross und Dornen und
Früchte und Samen.

Jedesmal wenn ich ein
vom Winde verwehtes Rosenblatt sehe,
und es in neuem Umfeld ganz richtig zu sein scheint,
zu einem neuen Ganzen wird,
dann muss ich an Dich denken.
Hast Du es entdeckt?

Und heute denke ich besonders an Dich:
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag,
liebe Rosabella.

Hier noch einmal der nette junge Mann
in Gänze.
Das Foto ist während unseres Süd-England-Urlaubes
im Park von Hever-Castle entstanden.

Sonntag, 8. Juli 2012

... von wegen grau ...


Heute möchte ich Euch meine momentane
Lieblingsstaude im Garten vorstellen.
Es ist die Graue Wiesenraute.


Sie macht ihrem Namen alles
andere als die Ehre -
fliegen doch alle auf die kleinstraligen Blüten.
Von ganz klein wie die Gewitterkäfer
bis sehr groß wie der Rosenkäfer.


Und auch die fleißige Hummel.
Könnt Ihr sie entdecken?
Sie hat dicke gelbe Höschen an.


Die Graue Wiesenraute wird recht hoch -
bei mir bis zu anderthalb Meter  - und
eignet sich hervorragend als Hintergrundbepflanzung.
Doch aus solchen Regeln mache ich mir
ohnehin nichts.
Was über die Köpfe der üppigst in violett bühenden
Rose noch wie Hintergrund aussieht,
wird schnell zum Tunnel,
wenn man den Weg hinter der Wiesenraute
entlanggeht.
Kein Gartenbuch würde empfehlen,
den Wegesrand bis auf Brusthöhe zu bepflanzen.


Doch mir gefällt's, durch die
wogenden gelben Wolken zu streifen und
zu sehen, wie sich selbst die Rose Cäcilie vor
der Grauen Wiesenraute verneigt.



Sonntag, 1. Juli 2012

Refresh (Illustration Friday)


Have a bath - be refreshed!

paper cut-out made with scissors and black paper
copyrigth: Carola Haase/apropos

Das dieswöchige Thema bei Illustration Friday
lautet "Refresh" und könnte wohl kaum passender sein.
Jedenfalls bei uns ist es die letzten Tage
brütend heiß gewesen -
so 28 Grad Celsius - im Schatten.
So manch niedergehender Schauer
brachte nicht wirklich eine Abkühlung.
Nur die Spatzen fanden beim Baden
in den Pfützen ihre Erfrischung.

Montag, 25. Juni 2012

... tildas freundinnen und ein tag am meer ...


Sicherlich könnt Ihr Euch noch an meine Verkündung:
Zu ihr gesellt haben sich nun
noch drei andere
Badefreudige Freundinnen.
Die Maritime Madam hat Ihre
Mädels auch gleich zu einem
Tag am Meer eingeladen.

Zum Baden war es zwar zu kalt,
doch sich so eine frische Meeresbrise
durch das Haar wehen zu lassen,
geht doch allemal.

Und vor bester Kulisse
brauchte ich Eine gar nicht allzu lange
zu einem Fotoshooting zu überreden.
Die anderen Drei zierten sich ein wenig.





Am Ende des Tages schauten sie
glücklich in die Weite der Wellen
und wiegten ihre Blicke in den Wogen
und träumten.



Samstag, 23. Juni 2012

Space (Illustration Friday)


... space ...

When I read the topic 'Space',
at first I thought it would be difficult
to create a picture only with a sheet of
black paper and scissors.
But I tried it and I asked my little son
to have a look at my result.
And his answer was:
'That's the space' ("Das Weltall").
Thank you my little star.

paper cut-out made with scissors
copyright: Carola Haase/apropos

Zunächst war ich ein wenig ratlos,
als ich das dieswöchige Thema bei
"Space".
Puh, das ist ein wirklich weites Feld.
Und hatte ich mir doch vorher überlegt,
egal welches Thema kommt,
Du versuchst Dich wiederan einem Scherenschnitt.
Nun ja, ich hätte ja Grüne Männchen
aus dem schwarzen Papier ausschneiden können.
Doch diesmal wollte ich
keine Handlung und keine Charaktere,
sondern nur eine reine Darstellung des "Ortes",
an dem Raum und Zeit relativ werden.
Viel Spaß beim Eintauchen
in die Weiten des Universums.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Secret (Illustration Friday)


... the magician's secret ...

paper cut-out made with scissors
copyright: Carola Haase/apropos


Diese Woche geht es bei Illustration Friday um
das "Geheimnis".
Ich denke, nichts ist so geheimnisvoll
wie die Magie,
und wer weiss schon genau,
was mit sämtlichen Kartenspielen, Tauben und
weissen Kaninchen so passiert, oder?
Ich habe mich hier wieder an einem
Scherenschnitt versucht.



Montag, 11. Juni 2012

Shiny (Illustration Friday)


We know her. She always thinks of shiny things.

Papercut made with scissors.
Copyright: Carola Haase/apropos

Das dieswöchige Thema bei Illustration Friday ist "shiny".
Und unwillkürlich musste ich da an eine Elster (magpie) und "Breakfast at Tiffany's" denken.
Ich sehe da Gemeinsamkeiten. Und so ist dann dieser Scherenschnitt entstanden.

Mittwoch, 6. Juni 2012

... wo Wilde Iris und Wattebäusche wachsen ...


Diese wunderschöne Wilde Iris
oder auch Sumpfschwertlilie genannt befindet sich
nicht in meinem Garten,
auch nicht in jemand anderes Garten.


Nein, sie liefen mir
in freier Wildbahn über den Weg.



Ich konnte mich gar nicht sattsehen
an dem frischen Grün mit gelben Tupfen mittendrin.


Ich habe diese wahren Naturschönheiten
bislang so noch nie gesehen
und freue mich um so mehr,
sie ausgerechnet zur Blütezeit gefunden zu haben.


Und ebenfalls ein ganz besonderer Anblick
bot sich mir dann hier:
zahllose kleine scheinbar schwebende
Wattebäusche schwirren
um die Stämmchen der jungen Birken.
Es sind die Fruchtstände des Wollgrases,
die mit den Birken zu tanzen scheinen.
Man wird es sicherlich kaum
erkennen können, doch näher ran konnte ich nicht,
sonst wäre ich völlig in ihrem Anblick versunken -
ich stehe nämlich hier vor einem Moor.

Wie mögen diese magischen Orte
wohl in einigen Wochen aussehen?
Wir werden sehen ...





Montag, 4. Juni 2012

Hurry! (Illustration Friday)


I think, this toads are really in a hurry,
otherwise a woman would not carry her "husband" on her back.

This is my first picture for Illustration Friday.
Copyright by Carola Haase/apropos


Mal mal wieder.
Dies habe ich schon seit langem zu mir gesagt.
Doch was? Womit anfangen?
Dann endeckte ich die Seite von Illustration Friday,
auf der Woche für Woche Themen vorgeschlagen werden -
und ich dachte mir,das ist doch mal ein Anfang.
Und hier ist nun mein erstes Bild zum Thema "Hurry!"
Ich musste an ein Krötenpaar denken,
dass einst mal durch unseren Garten auf diese Art gewandert ist,
sie wollten zum "KleineKaulquappenMachen" zum See hinunter.
Und tatsächlich trägt doch das Weibchen das Männchen!!!
Sie haben sich keine Pause gegönnt
und nur das eine Ziel vor Augen.
Tja, was manche Frau da
.- im wahrsten Sinne des Wortes - auf sich nimmt.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Ein Gedichtversuch: "Maien-End"


Maien-End

Der letzte Tag des Mai zerrinnt
Ein neuer Mohn-Zyklus beginnt.
In meinem Garten wandeln zu meinem Gruß
Rote Gewänder an des Schlosses Fuß,

Seidig rot geraffte Bahnen
Lassen das Ausmaß des Vergessens erahnen.
Konnten sie mir jemals so eine Farbe schenken?
Ich muss an letzten Frühling denken.


Da stand ich an diesem Feldrain,
Umwogen von den Halmen des Mai'n.
Und statt Mohn säumte diese:
 Auf mich wartend? Eine Liegewiese.

Ein rotes Tuch? Ja und Nein!
Zählt man das Leben in Maien?
Vielleicht schon eher in Lenzen.
Mögen noch viele die gelebten ergänzen!

Fotos und Text von apropos

Inspiriert von meinen Fotos habe ich mich hier zu einem Gedichtversuch hinreißen lassen. Ich hoffe, Ihr seht nicht Schwarz Rot.

Sonntag, 27. Mai 2012

... like ice in the sunshine ...

Sicherlich wird die/der eine oder andere
jetzt denken,
was sollen denn noch Tulpen hier.
Keine Angst, es sind die letzten,
und bevor sie doch allzuschnell
verblüht sind, wollte ich sie hier
noch unbedingt zeigen.
Außerdem ist hier im
Norden die Natur immer zwei bis drei
Wochen hinterher.
Und während woanders schon Rosen
blühen, freue ich mich darüber, winzig
kleine Knöspchen zu entdecken.


Doch nun zu meiner Tulpe.
Sie heißt tatsächlich "Ice Cream".
Und sieht sie nicht zum Anbeißen aus?
Also ich hätte gern eine Kugel
Himbeereis mit Sahne -
bei dem Anblick.
Genießt das schöne Wetter!!!

Dienstag, 22. Mai 2012

Mecklenburgs wilder Maienwald

Ich möchte Euch einladen
zu einem Maienwald-Spaziergang.
Wie herrlich es doch ist,
diese Waldesluft tief einzuatmen.
Wir kommen vorbei an
einer Maiglöckenwiese.
Stolz präsentiert ein jede Blumenzwiebel
mit einem Glöckenstab ihren Standort
und ein lautloses Läuten wirkt auf uns ein.

Federnder Waldboden führt uns
auf einen sandigen ausgetretenen Pfad,
der hier zu enden scheint:
Die Natur stellt sich uns in den Weg?
Doch wir sehen Licht am Ende des Tunnels,
müssen uns tief bücken und
"über"winden so das Hindernis.

Noch ein Blick zurück.
Von dieser Seite sieht das "Tor"
noch ein wenig bedrohlicher aus -
wie ein riesiges sich durch die Natur
fressendes Krokodil mit
zackenbesetztem Schädel und
weit geöffnetem Maul.

Um so friedlicher erscheint
uns diese Hahnenfußwiese -
gelbe Köpfchen soweit das Auge reicht.

Wäre dieser doch recht beachtliche
Baumstamm nicht tatsächlich
zu Fall gekommen,
so hätte man meinen können,
der hier nagende Biber wäre ein wenig
größenwahnsinnig geworden -
und doch! er hat es geschafft!

Dicke knorrige Wurzeln regen hier
die Fantasie an, oder?
Wer hier wohl wohnen mag?

Und, was wäre Mecklenburg ohne Wasser ...

Nur einige Meter weiter,
an den sprudelnden Steinen möchten wir verweilen,
Wellenkringel und Libellen beobachten.

Auf unserem Weg zurück
streifen wir noch eine Waldmeisterwiese -
doch wir lassen sie unangetastet,
denken mal nicht an Bowle oder Sirup,
sondern an folgendes schöne Frühlingsgedicht:

Pfingsten, das liebliche Fest

Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen;
es grünten und blühten Feld und Wald;
auf Hügeln und Höhn, in Büschen
und Hecken

Übten ein fröhliches Lied
die neuermunterten Vögel;
Jede Wiese sprosste von Blumen
in duftenden Gründen,
Festlich heiter glänzte der Himmel
und farbig die Erde.


Johann Wolfgang von Goethe


In diesem Sinne
allen Mitgewanderten ein
schönes Fest!