Sonntag, 27. Mai 2012

... like ice in the sunshine ...

Sicherlich wird die/der eine oder andere
jetzt denken,
was sollen denn noch Tulpen hier.
Keine Angst, es sind die letzten,
und bevor sie doch allzuschnell
verblüht sind, wollte ich sie hier
noch unbedingt zeigen.
Außerdem ist hier im
Norden die Natur immer zwei bis drei
Wochen hinterher.
Und während woanders schon Rosen
blühen, freue ich mich darüber, winzig
kleine Knöspchen zu entdecken.


Doch nun zu meiner Tulpe.
Sie heißt tatsächlich "Ice Cream".
Und sieht sie nicht zum Anbeißen aus?
Also ich hätte gern eine Kugel
Himbeereis mit Sahne -
bei dem Anblick.
Genießt das schöne Wetter!!!

Dienstag, 22. Mai 2012

Mecklenburgs wilder Maienwald

Ich möchte Euch einladen
zu einem Maienwald-Spaziergang.
Wie herrlich es doch ist,
diese Waldesluft tief einzuatmen.
Wir kommen vorbei an
einer Maiglöckenwiese.
Stolz präsentiert ein jede Blumenzwiebel
mit einem Glöckenstab ihren Standort
und ein lautloses Läuten wirkt auf uns ein.

Federnder Waldboden führt uns
auf einen sandigen ausgetretenen Pfad,
der hier zu enden scheint:
Die Natur stellt sich uns in den Weg?
Doch wir sehen Licht am Ende des Tunnels,
müssen uns tief bücken und
"über"winden so das Hindernis.

Noch ein Blick zurück.
Von dieser Seite sieht das "Tor"
noch ein wenig bedrohlicher aus -
wie ein riesiges sich durch die Natur
fressendes Krokodil mit
zackenbesetztem Schädel und
weit geöffnetem Maul.

Um so friedlicher erscheint
uns diese Hahnenfußwiese -
gelbe Köpfchen soweit das Auge reicht.

Wäre dieser doch recht beachtliche
Baumstamm nicht tatsächlich
zu Fall gekommen,
so hätte man meinen können,
der hier nagende Biber wäre ein wenig
größenwahnsinnig geworden -
und doch! er hat es geschafft!

Dicke knorrige Wurzeln regen hier
die Fantasie an, oder?
Wer hier wohl wohnen mag?

Und, was wäre Mecklenburg ohne Wasser ...

Nur einige Meter weiter,
an den sprudelnden Steinen möchten wir verweilen,
Wellenkringel und Libellen beobachten.

Auf unserem Weg zurück
streifen wir noch eine Waldmeisterwiese -
doch wir lassen sie unangetastet,
denken mal nicht an Bowle oder Sirup,
sondern an folgendes schöne Frühlingsgedicht:

Pfingsten, das liebliche Fest

Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen;
es grünten und blühten Feld und Wald;
auf Hügeln und Höhn, in Büschen
und Hecken

Übten ein fröhliches Lied
die neuermunterten Vögel;
Jede Wiese sprosste von Blumen
in duftenden Gründen,
Festlich heiter glänzte der Himmel
und farbig die Erde.


Johann Wolfgang von Goethe


In diesem Sinne
allen Mitgewanderten ein
schönes Fest!

Mittwoch, 16. Mai 2012

Und immer noch Tulpen

Endlich soll es hier mal wieder
ein paar Fotos von mir geben.
Und die noch immer bei mir
blühenden Tulpen möchte ich doch
keineswegs vorenthalten;
sind es doch wahrlich leuchtende
Beispiele der schönsten Frühlingstupfer.


Wünsche allen für morgen
einen schönen Feiertag.

Donnerstag, 23. Februar 2012

... die kleine tilda ist da ...

...gemeint ist hier nicht etwa Nachwuchs
in unserem Hause, nein,
ich habe es geschafft,
ich habe meine erste eigene
Tilda-Puppe genäht. 
Es ist die kleine "Maritime Madam". 
Ihr sollen noch andere
 Badefreudige Freundinnen folgen,
denn sie sind für den Sommer
für ein Optikerschaufenster geplant.
Dann können sie sich so richtig schick
mit dicken Sonnenbrillen
in der Sonne räkeln.
Ach ja, Sonne .... ;-)

Donnerstag, 16. Februar 2012

Winter-Idylle Mecklenburgs

Bevor hier aufgrund des Temperatur-
anstiegs sämtlicher Schnee getaut ist,
noch ein kleiner Wintergruß
mit einem Foto von einem Spaziergang
durch mecklenburgische Idylle.

Sonntag, 12. Februar 2012

Fang das Licht


In dieser lichtarmen Zeit
kann man gar nicht genügend Sonne tanken.
Deshalb habe ich kleine Eisobjekte
an Bäumchen und Sträucher gehängt.
Diese sammeln wie Sonnenfänger aus Glas
das Licht, brechen und bündeln es.
Es ist ganz bezaubernd
diesem Lichtspiel zuzusehen.
So wie im Sommer mein Auge die
Rose sucht, fängt es nun
diese lichten Momente ein.
Zwar eine vergängliche Schönheit,
aber das ist die Rose ja auch ;-).

Sonntag, 18. Dezember 2011

Nach historischem Vorbild ...


... ist in diesen Tagen
in meiner Weihnachtswerkstatt dieser
Watte - Christbaumschmuck entstanden.
Dazu habe ich das Gesicht mit Acryl-Farbe
gemalt und mit Seidenmattglanz lackiert.
So erhält es einen schönen Schein
im Lichterglanz.
So muss es ausgesehen haben -
vor hundert Jahren!
Herrlich, oder?

Mit diesem Bild möchte ich mich
in die Festtagswochen verabschieden und
wünsche ganz wunderbare Tage!!!

Sonntag, 4. Dezember 2011

Beeren-Stark


Nichts schmeckt besser
als Köstlichkeiten aus der eigenen Küche.
Und so probiere ich immer wieder mal etwas Neues aus.
Und seit einigen Wochen schwören alle auf
Beeren-Limes
Die Herstellung ist wirklich einfach;
mittlerweile habe ich die Zutaten stets im Hause;
so ist auch schnell mal ein leckeres Mitbringsel kreiert.

Man benötigt:
500 g Tiefkühl-Beerenobst
den Saft einer Zitrone
250 g Zucker
300 ml Wodka
100 ml Johannisbeerlikör

Die aufgetauten Früchte
mit Zucker und Zitronensaft vermischen.
Am besten man lässt es über Nacht im
Kühlschrank ziehen.
Dann einfach den entstandenen Saft
auffangen und zusätzlich die Früchte durch
ein Sieb streichen.
Das gewonnene Fruchtmark mit
Wodka und Johannisbeelikör
mit einem Schneebesen gut vermixen.

In heiß ausgespülte Flaschen füllen
und fest verschließen - so ist es
bis zu acht Wochen im Kühlschrank haltbar.

Schmeckt wunderbar in Sekt!!!

Zum Wohl!!!

Freitag, 28. Oktober 2011

Antikes Rankgitter - selbst gebaut

Heute möchte ich Euch mal mein
selbst gebautes Rankgitter zeigen.
Das habe ich schon eine Weile vor,
doch habe ich auf ein Bild wie dieses gewartet.

Was sich mir im Altweiber-Sommer
nicht recht zeigen wollte,
stellt sich nun in den vernebelten
Oktober-Morgenden ein:
Mein Rankgitter umwoben
von Spinnennetzen,
dazu Nebel, Rauch und
schwere Nässe.
Und mir erscheint das
Schloss im Hintergrund eher
als mystischer Rittersitz.

Aus altem Gemäuer stammt auch
die Hauptzutat für mein Rankgitter.
Früher verwandte man oft
solche geschmiedeten Tür- oder Fenstergitter.
Ein solches habe ich einfach in
handelsübliche Kanthölzer geschraubt -
die nötigen Löcher sind im Gitter
ja schon durch die einstige Befestigung
an der Haustür vorhanden.
Das Holz habe ich vorher mit Lasur
behandelt. Und der Teil,
der in der Erde verschwindet.
 hat einen Teeranstrich bekommen,
dass er nicht allzuschnell verrottet.

Und schon ist es fertig,
das Unikat -
ganz rank und schlank ;-)

Samstag, 22. Oktober 2011

Mal-Zeit

Schon als junges Mädchen
hat mich Porzellan-Malerei fasziniert.
Ich habe mir Kaffeegedecke vorgenommen
und versucht, die Streublumen und Früchte abzumalen,
jeden Pinselstrich genau zu studieren.
Auch der Berufswunsch einer Porzellanmalerin
stand eine Weile im Raum.
Wurde dann aber von all den anderen vielfach
vorhandenen Interessen abgelöst.
Erst kürzlich habe ich mich wieder an dieses frühe Hobby erinnert.
Und da ich nicht unzählig viel Geschirr
als Vorlage bei mir lagern wollte,
habe ich nach papiernen Entwürfen Ausschau gehalten und
bin auf diese sehr sehr alte Original-Studie
 des Porzellan-Herstellers Rosenthal gestoßen.

Und ich machte mich ans Werk:
frische Farben und Pinsel gekauft, und kleine Tischkarten,
die ich mit den Details aus meiner Vorlage
verzieren wollte.

Und das ist nun mein Ergebnis: 
Ich denke ich kann zufrieden damit sein.
Und weil es so schön ist,
wenn auch andere die Begeisterung teilen,
sage ich an dieser Stelle
1000 Dank an
die mir ein wunderbares Buch
über Porzellan-Malerei zukommen ließ.
Meine Liebe,
diese handgemalten Tischkarten machen sich nun
zu Dir auf den Weg.
"Das hast Du nun davon ;-)))))))".