Donnerstag, 13. Juni 2013

Zum Greifen nah ...


... hat sich dieser Greifvogel zu einer Rast
in unserem Garten niedergelassen -
ein Sperber -
majestätisch thront er auf unserer Gartenbank.
Welch' seltener Gast.
Ein schöner Anblick!

Mittwoch, 5. Juni 2013

... Gleich und Gleich gesellt sich gern ...

Heute morgen beim Streifzug durch
den taufrischen Garten fiel mir auf,
dass Pflanzen ganz unterschiedlicher Botanik
den Vergleich nicht scheuen und
und mit ähnlichen Blüten um die Gunst
von Bienen und Rosenkäfern buhlen.

Sternförmige Blütchen bei der Wiesenraute
in zarten Lilatönen schmiegen
sich an den in fast identischem Farbton als
Strahlenkugeln aufrecht stehenden Zierlauch.






Es ist Zufall, dass ich beide zusammengepflanzt habe.
Doch das Wetteifern scheint sie zu wahren
Höchstleistungen anzutreiben.
Eine ganze zartviolette Wolke schwebt vor
meinem Gartenhäuschen.
Ich zoom jetzt einfach mal ein wenig näher heran für einen
kleinen Blick in mein neu entstehendes Refugium.




Und was macht mein weißer Türkenmohn.
Der hat sich gleich auch einen Partner geangelt,
nämlich den Bulgarischen Zierlauch.


Wie mit verwaschenen Pinselstrichen
 in zarten Aubergine-Tönen
schmücken sich beide Blütenköpfe und
zeigen es in alle Richtungen.




Und der Ausspruch " Es wächst zusammen,
was zusammengehört.", bekommt doch somit
eine ganz neue Bedeutung.


Freitag, 17. Mai 2013

Mein neuer Lieblingsplatz im Garten


... ist drinnen ...


... durch die Blume kann ich hinausschauen
ins bunte Treiben in den Beeten ...


Schon lange hatte ich den Traum,
ein kleines Häuschen als Gestaltungselement
in meinen Garten zu integrieren.
Dieser Traum ist jetzt in Erfüllung gegangen.
Da steht es nun, mein kleines Holzhäuschen:

Mein Refugium.
Mein Rückzugsort.
Meine "Komm' doch mal auf einen Tee vorbei"-Kammer.
Mein "Zwischen drinnen und draußen"-Zimmer.
Meine Werkel-Werkstatt.
Mein Essplatz.
Meine Samentüten-Sortier-Station.
Meine Gartenbuchbibliothek.
Mein Brunch-Bereich.
Mein Antiquitätenlager.
Mein Deko-Raum.

Und wer weiss was mir hier demnächst
noch für Zwecke einfallen.
Es ist kurzum ein neuer "Lebens-Raum".


Montag, 6. Mai 2013

... da ist doch was im Busche ...

Buschwindröschen

Du Mädchen – nein Seele nur

In blassem Mädchengesicht;

Aufblick aus Hauch und Spur

Aus Sternenlicht.

Josef Weinberger (1892 - 1945)

So spät wie in diesem Jahr
haben die Buschwindröschen noch nie geblüht.
Es musste bestimmt erst die Schneedecke
vom Waldboden weichen,
bevor er vom leichten Blütenteppich,
der ja wohl eher wie ein Schleier ist,
bedeckt werden konnte.

Wie im Himmel so auf Erden
zeigen sich Abertausende kleiner Sterne.


Und selbst, wenn sich die zarten
Blütenköpfe bei nassem Wetter nicht selbst
zu öffnen vermögen, so tun sie es doch
mit jedem frühlingserwartenden Herzen.

Ich liebe diese kleinen Anemonen einfach.




Samstag, 23. Februar 2013

winterwunderwelten oder bildervondiesemwintervonzuhauseundunterwegs


Nadelstreifen?

Eisvogel?

Weißwald?

Eiszeit-Ungeheuer?

Schneekönig?

Zapfenstreich?

Schneedecke?

Höllentor?

Warme Worte?

Kaltes Herz?

Christbaumschmuckfabrik?


Lüster(n)?


Zuckerwatte?


Sahnehäufchen?

Freitag, 7. Dezember 2012

... eiskalte Grüße aus meinem Garten ...

Blick in meinen Garten

Eisblumen am Fenster des kleinen Gartenhäuschens



Schneemütze


Frost im Haar



Sonntag, 2. Dezember 2012

... natürlicher Baumschmuck ...


Eine sehr interessante Entdeckung habe ich heute
während eines Waldspazierganges gemacht.
Ich lief einem bereits weihnachtlich geschmückten
jungen Nadelbaum 'über den Weg'.
Wie Kerzen sitzen hier die Zapfen auf den Ästen.
Der Docht ist schon ganz langsam heruntergebrannt.
Früher nannte man den Docht auch Lichtgarn -
ein viel wohlklingenderer Name wie ich finde.


Sehr schön sieht man hier wie sich Tannen vermehren.
Es sind nämlich die echten Tannenzapfen.
Diese stehen aufrecht auf den Ästen und
entblättern sich von oben beginnend Runde für Runde.
Es fällt nie der ganze Zapfen zu Boden.
Die langen Zapfen, die man gerne sammelt,
sind also in Wahrheit gar keine Tannenzapfen,
es sind Fichtenzapfen.
Und sie stehen auch nicht auf den Ästen,
sondern hängen an ihnen herunter.


Es ist doch wahrlich ein schmuckes Bäumchen, oder?

Sonntag, 4. November 2012

... mit leuchtenden Augen ...


... hat sich dieser kleine Eichelhäher
in meine Schale mit Haselnüssen gestürzt
 - vermutlich sahen sie für ihn
auf den ersten Blick wie Eicheln aus.
Auf die ist er - wie auch schon
sein Name verrät - besonders wild.
Er versteckt sie als Vorrat im Boden und
trägt so ganz nebenbei zur Verbreitung der Eichen bei,
ist also ein richtiger kleiner Förster.


In der Zeit der dunklen Abende
ziehe ich mich wieder häufiger an meinen
Schreibtisch zurück.
Im Garten sind kaum noch Blüten vorhanden,
also fällt mein beobachtender Blick
zunehmend auf die sich in den
Beeten und Bäumen tummelnden Vögel.
Und so griff ich wieder zu Pinsel und Farbe
und malte einen Vogel, der seit langem schon
mein ganz persönlicher Inbegriff des Herbstes ist -
inspiriert von einem Eichelhäherpaar,
das munter durch meinen Garten hüpfte
und hoffentlich nicht neben die frisch gesteckten
Blumenzwiebeln ihre Eicheln versteckte.
Doch das werden wir sehen,
eines Tages kommt ja alles ans Licht ;-)

Freitag, 19. Oktober 2012

malerischer Herbst


Mich hatte mal wieder die Mal-Lust gepackt.
Also schnappte ich mir meine Acryl-Farben
und Pinsel.
Mir schwebten meine gefiederten Freunde vor.
Sehr viele verschiedene Vögel hatte ich
dieses Jahr in unserem Garten beobachten können.


Neben Elstern, Staren, Spatzen und Meisen
zogen Falken, Milane, Kraniche ihre Kreise, und sogar ein
Schwarzstorch war dabei.
Grünspecht und Eichelhäher wanderten über die Wiese.


Und ich muss schon sagen,
ich liebe die kleinen Piepmätze sehr.
Doch sie lieben die Freiheit, wollen fliegen und
die einzige Möglichkeit, sie festzuhalten,
ist im Bild.


Doch irgendwie kann ich nicht nur malen,
ich muss auch immer noch irgendwie was basteln,
jedenfalls ist es am Ende immer irgendwie dreidimensional.
Also malte ich einen Pirol auf Baumwollstoff,
umnähte ihn und stopfte ihn aus.
Und wer hätte je gedacht, dass so ein Pirol
mal auf einer Fetten Henne sitzen würde...;-)