Montag, 12. August 2013

... heute ... eine Rose nur für Dich

Warum nur mag sie mich so sehr?
Enthülle ich meine Blütenblätter,
treten nichts als Gefäße voller Staub hervor.
Will sie mich pflücken,
zersteche ich ihre Hände.
Auch andere Blumen duften,
auch andere Blüten bringen Farbigkeit ans Licht.
Warum nur?
Das muss ware Liebe sein.
Rosenliebe.
(apropos' Betrachtung einer Rosenliebe)

Meine liebe Rosabella,
heute eine Rose nur für Dich -
zu Deinem Geburtstag.
Wünsche Dir alles Liebe
von ganzem Herzen!!!



Sonntag, 21. Juli 2013

Mittwoch, 3. Juli 2013

... was macht einen Garten verwunschen ...


Wie legt man einen "verwunschenen" Garten an?
Wie lässt sich überhaupt "verwunschen" definieren.
Es muss ein Garten sein, der verzaubert.
Aber bitte, was verzaubert?
Das ist schwer zu erklären.
Liegt es doch auch immer noch
im Auge des Betrachters.
Doch genau das wird es sein:
das Unbeschreibbare, das Diffuse, das Nicht-Strukturierte
und doch einheitlich Ganze.

Auf mich wirken Pflanzen verwunschen,
die blaublütig und blühwütig sind.
Einfache Blüten, mehrfach vorhanden und
dauerhaft blühend.
Die Pflanzen sollten eine gewisse Höhe haben.
Strukturen wie Wege sollten überdeckt werden.
Man sollte das Gefühl bekommen,
halte ich mich hier länger auf,
werde ich auch "überwuchert" -
ein Gefühl von Mittendrin-sein.


Gerne als "Glöckchen" wie bei Rittersporn
und Clematis.
Aber auch "puschelig" wie bei der Wiesenraute.


Natürlich mit Nostalgischen Rosen,
die aber erst entdeckt werden wollen.


Und immer wieder unbeschreibbares Blau.

Die Blicke dürfen keinen freien
Zugang finden. Hier schützt sich die Rose
nicht mit eigenen Stacheln, sondern
mit Strahlen eines Allium.


Und zwischendurch blaue und violette Rosen.


Und wenn sich wie hier Tautropfen
auf den samtigen Blütenblättern
der Burgundy Ice gesammelt haben,
sieht es doch einfach märchenhaft aus,
verzaubert, verwunschen.

Donnerstag, 20. Juni 2013

... mohnsüchtig ? ...

... schwelgt drin ...

... fliegt drauf ...

... ich denke die beiden sind's...
... und ein bißchen ich auch ...
... jedenfalls was die schön zerknitterten Blütenblätter betrifft ...
... möchte auch drin schwelgen und drauf fliegen ...

Montag, 17. Juni 2013

... ich habe einen Platz gefunden ...


... in meinem neuen Gartenhäuschen 
zur Trocknung meiner Kräuter oder 
aus ihnen hergestellter Spezialitäten.


... so wie Essig von Schnittlauchblüten oder
Luftetagenzwiebeln für einen leckeren Salat oder
köstlichem Rhabarberkompott - am besten
mit luftig aufgeschlagener dänischer Vanillesoße.


... oder zur Trocknung von Duftrosenblütenblättern,
die vermahlen mit Zucker jede Süßspeise bestens
"benoten".


... und natürlich zur Trocknung grüner Kräuter ...
Den Anfang machen hier Pfefferminze und Majoran.
Platz für weitere Sträußchen ist hier noch genügend vorhanden ;-)


Donnerstag, 13. Juni 2013

Zum Greifen nah ...


... hat sich dieser Greifvogel zu einer Rast
in unserem Garten niedergelassen -
ein Sperber -
majestätisch thront er auf unserer Gartenbank.
Welch' seltener Gast.
Ein schöner Anblick!

Mittwoch, 5. Juni 2013

... Gleich und Gleich gesellt sich gern ...

Heute morgen beim Streifzug durch
den taufrischen Garten fiel mir auf,
dass Pflanzen ganz unterschiedlicher Botanik
den Vergleich nicht scheuen und
und mit ähnlichen Blüten um die Gunst
von Bienen und Rosenkäfern buhlen.

Sternförmige Blütchen bei der Wiesenraute
in zarten Lilatönen schmiegen
sich an den in fast identischem Farbton als
Strahlenkugeln aufrecht stehenden Zierlauch.






Es ist Zufall, dass ich beide zusammengepflanzt habe.
Doch das Wetteifern scheint sie zu wahren
Höchstleistungen anzutreiben.
Eine ganze zartviolette Wolke schwebt vor
meinem Gartenhäuschen.
Ich zoom jetzt einfach mal ein wenig näher heran für einen
kleinen Blick in mein neu entstehendes Refugium.




Und was macht mein weißer Türkenmohn.
Der hat sich gleich auch einen Partner geangelt,
nämlich den Bulgarischen Zierlauch.


Wie mit verwaschenen Pinselstrichen
 in zarten Aubergine-Tönen
schmücken sich beide Blütenköpfe und
zeigen es in alle Richtungen.




Und der Ausspruch " Es wächst zusammen,
was zusammengehört.", bekommt doch somit
eine ganz neue Bedeutung.


Freitag, 17. Mai 2013

Mein neuer Lieblingsplatz im Garten


... ist drinnen ...


... durch die Blume kann ich hinausschauen
ins bunte Treiben in den Beeten ...


Schon lange hatte ich den Traum,
ein kleines Häuschen als Gestaltungselement
in meinen Garten zu integrieren.
Dieser Traum ist jetzt in Erfüllung gegangen.
Da steht es nun, mein kleines Holzhäuschen:

Mein Refugium.
Mein Rückzugsort.
Meine "Komm' doch mal auf einen Tee vorbei"-Kammer.
Mein "Zwischen drinnen und draußen"-Zimmer.
Meine Werkel-Werkstatt.
Mein Essplatz.
Meine Samentüten-Sortier-Station.
Meine Gartenbuchbibliothek.
Mein Brunch-Bereich.
Mein Antiquitätenlager.
Mein Deko-Raum.

Und wer weiss was mir hier demnächst
noch für Zwecke einfallen.
Es ist kurzum ein neuer "Lebens-Raum".


Montag, 6. Mai 2013

... da ist doch was im Busche ...

Buschwindröschen

Du Mädchen – nein Seele nur

In blassem Mädchengesicht;

Aufblick aus Hauch und Spur

Aus Sternenlicht.

Josef Weinberger (1892 - 1945)

So spät wie in diesem Jahr
haben die Buschwindröschen noch nie geblüht.
Es musste bestimmt erst die Schneedecke
vom Waldboden weichen,
bevor er vom leichten Blütenteppich,
der ja wohl eher wie ein Schleier ist,
bedeckt werden konnte.

Wie im Himmel so auf Erden
zeigen sich Abertausende kleiner Sterne.


Und selbst, wenn sich die zarten
Blütenköpfe bei nassem Wetter nicht selbst
zu öffnen vermögen, so tun sie es doch
mit jedem frühlingserwartenden Herzen.

Ich liebe diese kleinen Anemonen einfach.