Mittwoch, 5. Februar 2014

... Sonne, Mond und Sterne ...


Einen wunderschönen Monduntergang konnte ich
gestern kurz nach 23 Uhr beobachten.
Als hätte er sich in die Zweige zum Schlafen gelegt.
Er war wohl so müde, dass er letztendlich
doch am Stamm hinabglitt und im Dunkel verschwand.

Und am heutigen Morgen gab es dann diesen
schönen Wintersonnenaufgang mit tollen Lichtreflexen.
Wer behauptet eigentlich immer,
dass sich Sonne und Mond niemals begegnen?
Jedenfalls waren sie beide fast acht Stunden
gemeinsam nicht am Firmament zu sehen.
Hm?
Wo kommen eigentlich die Sterne her?

Sterne gab es für mich heute auch noch zu sehen.
Doch nicht am Himmelsgewölbe.
Auf der Eisfläche habe ich sie entdeckt.

Sieht aus wie eine Nervenzelle.
Vielleicht eine Warnung des Eises -
betrete mich nicht, "gehe mir nicht auf die Nerven" ;-)

Ich bleibe auch lieber am Uferrand stehen
und erfreue mich abermals an den Lichtreflexen.
 
Und in dem Baum, in dem gestern Nacht
noch träumend der Mond hing,
pfeift ein Gimpel sein Lied.

Samstag, 28. Dezember 2013

... jahresendlich(t) ...


intensives Leuchten zu meinem Frühstück



mildes Licht auf meinem Spazierweg

kontrastreich - ein gelungener Schnappschuss mitten aus dem Wald heraus

Ich wünsche allen einen guten Weg ins neue Jahr!



Donnerstag, 19. Dezember 2013

... vor großer Kulisse ...




Wenn ich im Dorf mit dem Kinderwagen unterwegs bin,
gehe ich oft andere, als die üblichen, geradlinigen Wege.
Interessant dabei ist, wie sich bei meinen Runden
die Blickwinkel und Perspektiven verändern.
Der Schlossturm war schon ein oft gewähltes Fotomotiv von mir.
So wie heute, habe ich ihn aber noch gar nicht gesehen.
Vorder-, Mittel- und Hintergrund haben sich beim Gehen so zueinander verschoben,
als stünde mein kleines graues Gartenhaus direkt vor dem großen Schlossensemble,
davor die alte Dorfmauer.
Generell bearbeite ich meine Fotos nicht mit Bildbearbeitungsprogrammen,
sondern lasse wie heute Zufall und Lichtfall das Ergebnis beeinflussen.
Gerade jetzt im Winter erkenne ich viele Details meiner Umgebung,
die mir zuvor unter Blattwerk verborgen blieben.
Und so musste ich mich auch für dieses Foto durch Buschwerk schlagen,
um das Objektiv meiner Kamera durch das Drahtgeflecht eines Zaunes zu bringen.


Und nun noch einen Blick in mein Häuschen geworfen:
Dort hängt nun nämlich meine Art Adventskranz. Das alte Wagenrad hatte ich geschenkt bekommen.
Und da ich noch ein wenig Deckenfarbe übrig hatte, habe ich es im selben Farbton gestrichen.
Es ist im übrigen ein sehr helles Türkis. Auf diesem Foto wirkt es eher wie Lichtgrau.
Wahrscheinlich passt es sich gerade dem Himmel an.
Eine Chamäleonfarbe?
Das Wagenrad soll nicht selbst als Dekoobjekt dienen,
sondern viel Platz für kleine wechselnde "Ausstellungen" schaffen,
wie zum Beispiel für meine Glaszapfen.
Das war schon immer so: Ist es unten zu voll und eng, wird einfach in die Höhe gebaut.
Oder anders: Wer nicht "wagt", der nicht gewinnt.


Dienstag, 12. November 2013

... herbstlich(t) ...


... so also malt der Herbst die Blätter bunt ...


Freitag, 8. November 2013

... der Herbst trägt Rot ...


roter Teppich

passende Accessoires

die neue Hutkollektion ist da

auch für die Kleinen


und ein GeWAND in XXL


Freitag, 18. Oktober 2013

... Star-Allüren ...



Ja, ich schwärme für Schwärme.
Und allmählich kommt es mir vor,
als würden wir unter einem
Zugvogel-Sammel-Platz wohnen.
Hunderte von Staren versammeln
sich hier in den Bäumen und
machen einen Höllenlärm.
Im Sommer war keiner von ihnen
zu sehen, was eine gute Kirschenernte
bedeutet hat.
Wo also waren all diese Vögel?
Auf jeden Fall weiss ich,
wohin sie wollen.
Gen Süden.
Stare bilden einen besonders
schönen Schwarm.
Jeder Vogel fliegt für sich,
schlägt mit den Flügeln auf und ab
und dennoch bilden sie alle zusammen
so etwas wie einen großen Fisch,
der Kopf und Schwanz hat
und sich windend durch die Lüfte bewegt.



Und heute?
Wurde der nächste Flug aufgerufen.
Die Kraniche haben sich gesammelt.
Wie viele sich ineinander
verstrudelnde 'V's bildeten sie
am blauen Himmel schwarze Wolken.


Dazu der Ruf der Wildnis.
Könnt Ihr ihn auch gedanklich hören?
Das ist Herbst.


Dienstag, 3. September 2013

... eine Schwalbe macht noch keinen Sommer ... und viele? ... sein Ende? ...


Jedes Jahr sammeln sich über unserem Hof
die Schwalben.


Die Uhr lässt sich nach ihnen stellen.
Pünktlich morgens und abends finden
sie sich auf Dächern und an Giebeln ein.


Nachdem eine Oberleitung entfernt wurde,
hatte ich schon Sorge, sie könnten sich
nicht mehr wie Klammern auf der Wäscheleine
aufreihen.


Für die Massen nicht ausreichend,
aber immerhin,
eine Telefonleitung tut es doch auch.


Sogar doppelspurig.


Interessanterweise sind bei ihrem Spiel
Rauch- und Mehlschwalben miteinander vereint.


Und ich frage mich immer wieder,
wo kommen die nur alle her, 
wo haben die alle gebrütet?
Und.
Werden sie wieder kommen?
Im nächsten Frühjahr bestimmt.
Und ich sage schon einmal
"Auf Wiedersehen und gute Reise!" 

Mittwoch, 28. August 2013

... herzlichen Glückwunsch ... nun bist du schon einen Monat alt ...

Ja, ich bin noch einmal Mutter geworden.
Und dieser Sonnenschein hält mich ganz schön auf Trapp.
Wie heißt es doch so schön bei Reinhard Mey:
"Keine ruhige Minute ist seitdem mehr für mich drin ..."
Doch ein Lächeln meines kleinen Sohnes (ja klar, auch das meines Großen)
entschädigt doch für alles.

Montag, 12. August 2013

... heute ... eine Rose nur für Dich

Warum nur mag sie mich so sehr?
Enthülle ich meine Blütenblätter,
treten nichts als Gefäße voller Staub hervor.
Will sie mich pflücken,
zersteche ich ihre Hände.
Auch andere Blumen duften,
auch andere Blüten bringen Farbigkeit ans Licht.
Warum nur?
Das muss ware Liebe sein.
Rosenliebe.
(apropos' Betrachtung einer Rosenliebe)

Meine liebe Rosabella,
heute eine Rose nur für Dich -
zu Deinem Geburtstag.
Wünsche Dir alles Liebe
von ganzem Herzen!!!



Sonntag, 21. Juli 2013