Freitag, 27. August 2010

Floraler Freitag - heute "Vielleicht hilft's?"

Mein Protest gegen das "schaurige" Wetter!!! 
Mögen lieber Sonnenstrahlen auf uns niederprasseln!!!
Nachts kann's ja von mir aus ...

Sonntag, 22. August 2010

Katerstimmung

Nachts sind alle Katzen grau - heißt es.
Und tagsüber könnten sie nicht verschiedener sein. 
Da laufen welche mit grünem Hütchen
und gestreiften Hosen umher,
andere sind rot getigert.
Nachdem ich diese zwei Gesellen
 wohl ganz ordentlich hinbekommen habe,
erreichte mich nun ein nächster Filzauftrag
und mir ist, als hätte ich noch nie eine
Katze gefilzt -
diesmal wird es eine wirklich
große Herausforderung:
Eine lebensechte, lebensgroße Katze!!!
Mit Nassfilzen wie bei Findus oder dem Rotgetigerten
komme ich hier nicht weiter.
Eine Mischung verschiedener Techniken wird
mich wohl zum Ziel bringen.
Also - ich mache mich nur rar und sage:
"Hocus pocus fidibus -
dreimal schwarzer Kater" ...

Freitag, 20. August 2010

Floraler Freitag - heute: "Ménage à trois"


"Ménage à trois"
fand ich den passenden Titel für meine
Art-Deco Menage mit
tatsächlich drei Schälchen.
Befüllt habe ich Sie mit spätsommerlichen 
Blüten und Fruchtständen -
ganz geordnet -
fast wie Sushi.
Aber seht selbst. 
Das über den Birnen sind im Übrigen
Knoblauchblüten. 
Und hier die Töchter der
Luftetagenzwiebel,
die tatsächlich auf dem Lauch in der Höhe reifen
und sich dann abwerfen
um selbst in Erde zu wachsen. 

Mittwoch, 18. August 2010

Honigtau

  Wäre der Begriff Honigtau nicht schon anderweitig belegt,
ich würde ihn für diesen Anblick neu erfinden.
Wunderschön hängen die Wassertropfen
an den "Haaren" des Perückenstrauches.
Und als würden Sie ein bißchen "Tönung auswaschen"
leuchten die kleinen Perlen in verschiedenen
Honig- und Bernstein-Farbnuancen.
Momentan genieße ich jeden Morgen
ein wenig echten Honigtau -
nicht "von der Perücke",
sondern von Bienen zu Honig verarbeiteten
Eichenhonigtau aus Bulgarien.
Sonst wird Honigtau über pflanzensaugende Insekten
ausgeschieden.
Hier geben ihn die Eichenbäume
 aufgrund besonderer klimatischer Bedingungen
eigenständig ab.
Waldbienenvölker sammeln ihn und bereiten
daraus einen dunkelbraunen,
nicht zu süßen, fast malzig
schmeckenden  köstlichen Honig.
Tropfen für Tropfen genieße ich so
meinen "Urlaub auf Knäckebrot".

Freitag, 13. August 2010

"Floraler Freitag" - heute: Beeren-Terrine

Heute habe ich wieder meinen "Floralen Freitag" -
 immer zum Wochenende gestalte ich mit Pflanzen.
Mal arrangiere ich Blumen in antiken Gefäßen 
oder lege einen Miniteich an
 oder bepflanze einfach mal einen Kaffeefilter.

Und heute sind bei mir
"die B(ee)ren los":

Eine alte Suppenterrine -
zu der mir ohnehin der Deckel fehlt-
wurde mit einem kleinen Stück
Drahtgeflecht befüllt,
dass die schwer behangenen Zweige
von Brombeere und Holunder
Halt finden.
Die Fruchtstände sind noch nicht reif.
Aber das macht für mich den Reiz aus,
zu sehen wie sie Tag für Tag
mehr "Farbe auflegen".

Kombiniert habe ich sie mit
einer wunderbaren Rosenblüte, Gräsern,
einem Ast vom Perückenstrauch und
ebenfalls in Beerentönen blühendes
- ja es ist wirklich wahr - Unkraut vom Rasen.
Ich finde, es ist ein wunderbarer Ausklang des
Sommers und Einläuten des Herbstes.

Donnerstag, 12. August 2010

Heute bist Du die Königin ...

Meine liebe Rosabella,
zu Deinem Geburtstag die besten Wünsche
von ganzem Herzen.
Es ist so ein Glück,
dass es Dich gibt.
Seit unserer Begegnung ist meine Welt
 ein bißchen rosiger,
ein bißchen lyrischer,
ein bißchen antiker,
ein bißchen ausdrucksstärker,
kurzum - ein bißchen schöner geworden.
Ich sehe genauer hin,
ich höre genauer zu,
ich empfinde tiefer,
ich ertaste differenzierter,
ich atme Duft bewußter,
kurzum - Du hast meine Sinne geschult.
Ich danke wirklich von ganzem Herzen
für Deine Offenheit,
Dein Vertrauen und
die Vertrautheit.
Leb' lange!!!

Deine Carola

Montag, 9. August 2010

Frisch aus dem Teich auf den Tisch ...

... wer hier an einen gutschmeckenden Fisch denkt,
der irrt.


Eine Wasserhyazinthe habe ich mir geschnappt,
in eine antike Bonboniere gesteckt  
und so zur Tisch- bzw. Gartendeko verwand(el)t.
Die Schwimmwurzeln habe ich mit kleinen Schneckenhäusern
verdeckt und mit farblich passenden Weinbergschnecken
arrangiert.
So schön finde ich die Blüte der Wasserhyazinthe -
von Nahem sollte sie betrachtet werden -
und zu schade wäre es,
wenn sie unbeachtet auf ihrem Teich
"vor-sich-hin-dümpelt".

Montag, 2. August 2010

Meine Rosen-Jardiniere

... einfach schön, oder? ...

Mittwoch, 28. Juli 2010

Lustwandeln

Wunderschön blüht es im Innenhof der Orangerie.
Hier komme ich sehr gerne her.

Auch bei wechselhaftem Wetter und Wind.
Müssen  die Gartenskulpturen des Barocken Schlossgartens
dem doch auch Stand halten.

Herrlich Lustwandeln läßt es sich durch die belaubten Gänge.
Hinüber zum Burggarten.
Schon Freude strahlend empfangen:



Umgeben von Wasser, auf Pfählen gebaut, ruht das Schloss so graziös
auf seiner Insel.
Schwer dagegen der Kampf gegen Zeit und Verfall.
Nur selten sieht man die Türme mal nicht von Baunetzen umwoben.

Seit Kindheitstagen kenne ich dieses Schloss
mit seinen wirklich märchenhaften Türmen.

Jeder Besuch weckt Erinnerungen.
Und doch sieht man es jedes Mal mit anderen Augen
und aus anderen Winkeln.


Ich wüsste nicht, wie ich es anders sagen sollte:
Aber ich bin verliebt in diesen sagenumwobenen Ort -
ich bin verliebt in dieses Schloss.

Montag, 26. Juli 2010

Ein wahrlich alter Schwede

Auf dem Weg zu meinem Gladiolenfeld 
bin ich an diesem riesigen Stein vorbeigekommen.
Zum Größenvergleich hat sich mal
 mein vierjähriger Sohn Adam zum Steinriesen dazugesellt.
Dieser - wie es heißt "Gesetzlich geschützter Geotop" ist
3,10 Meter hoch und wiegt knapp 22 Tonnen.
Hierbei handelt es sich um einen sogenannten
"Augengranit".
In ihm enthalten sind
graue Feldspäte,
graue Quarze,
dunkler und heller Glimmer
(Biotit bzw. Muskovit).
Das Schillern kann man hier sehr schön sehen.
Gefunden wurde er in der Nähe dieses kleinen Sees
und mittels schwerer landwirtschaftlicher Technik
an den Straßenrand gebracht,
wo er nun ruht wie ein müder Wandersmann.
Hat er doch selbst einen langen Weg hinter sich.
Entstanden ist er vor 1,45 Mrd. (!!!)
Jahren in Südschweden,
von wo er zur Eiszeit von Gletschern mitgerissen wurde und
sich dann hier vor ca. 17000 Jahren "niederließ".

Bei uns gibt es noch mehr deutliche Spuren der Eiszeit.
So sind viele Waldwege aus bestem Meeressand.
So kann es auch mal vorkommen,
dass man von einem Waldspaziergang
mit einem Bernstein zurückkommt.

Die Eiszeit hat hier eine wunderschöne,
seenreiche und sehenswerte Natur geschaffen.
So ein Findling ist wie ein sie schmückender Edelstein.