Heute morgen beim Streifzug durch
den taufrischen Garten fiel mir auf,
dass Pflanzen ganz unterschiedlicher Botanik
den Vergleich nicht scheuen und
und mit ähnlichen Blüten um die Gunst
von Bienen und Rosenkäfern buhlen.
Sternförmige Blütchen bei der Wiesenraute
in zarten Lilatönen schmiegen
sich an den in fast identischem Farbton als
Strahlenkugeln aufrecht stehenden Zierlauch.
Es ist Zufall, dass ich beide zusammengepflanzt habe.
Doch das Wetteifern scheint sie zu wahren
Höchstleistungen anzutreiben.
Eine ganze zartviolette Wolke schwebt vor
meinem Gartenhäuschen.
Ich zoom jetzt einfach mal ein wenig näher heran für einen
kleinen Blick in mein neu entstehendes Refugium.
Und was macht mein weißer Türkenmohn.
Der hat sich gleich auch einen Partner geangelt,
nämlich den Bulgarischen Zierlauch.
Wie mit verwaschenen Pinselstrichen
in zarten Aubergine-Tönen
schmücken sich beide Blütenköpfe und
zeigen es in alle Richtungen.
Und der Ausspruch " Es wächst zusammen,
was zusammengehört.", bekommt doch somit
eine ganz neue Bedeutung.