Donnerstag, 22. Juli 2010

Des Jahres goldene Mitte


Für mich ist das goldene Korn der Inbegriff des Hochsommers. 

Müsste ich ohne Kalender leben, würde ich zu dieser Zeit die gefühlte Hälfte des Jahres vermuten:
 Eben die goldene Mitte. 

Das ganze Land ist wie im "Goldrausch". Selbst hier setzt sich der Schein der Ähren in den Kuppeln des Schlosses über dem See fort - welch' ein Einklang und doch auch welch' ein Kontrast.

Als hätte man die Felder von Patina befreit, scheinen sie nach dem Schnitt noch mehr zu glänzen - 

besonders schön im warmen Licht der Morgensonne. 

Und immer wieder mit kontrastreichem Blau -
 mal als Blüte mal als Bach. 

Mal als Himmel. 

Und schon rollen sie über die Felder - meine geliebten Strohrollen - der "goldene Schnitt".
Sie geben der Natur trotz Stille eine gewisse Dynamik und Spannung.
Ich liebe diese Bilder. Nur leider werden die Ballen viel zu schnell säuberlich in Reihe angeordnet - abholbereit... 

... als Stroh für die Tiere.
Und irgendwie muss ich dann aber auch immer schon an Weihnachten denken.
Ob wohl einige Halme die Ehre haben als Strohsterne am Weihnachtsbaum golden zu strahlen, so wie einst im Sommer als sie unter Ähren glänzten? 




1 Kommentar:

  1. Vielen Dank für diese wunderschönen Bilder,einzigartig wie Du den Sommer präsentierst,und Deine Gedanken dazu sind sehr schön.Du hast das Glück in einer wunderschönen Natur zu leben,wie schön für deine Kinder.Ich wünsche Dir einen schönen Tag,alles Liebe Edith.

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