Samstag, 1. März 2014

... wirf Gold und Silber über mich ...


Wunderschön war dieser Märzmorgen.
Dichter silbriger Nebel löste sich gerade in der weissgoldenen Sonne auf.
Ein ganz diffuses Licht lag auf den Dingen.


Das Himmelsblau übernahm allmählich den Ton.
Es kolorierte die schwarz-weiße Nebelwelt.


Das faszinierende dieses Morgens lag oder besser hing
aber in den Bäumen.
Dort hatten sich abertausende kleiner Eiskügelchen gebildet.
Gefrorene Wassertropfen.



                                           Allmählich lösten die wärmenden Sonnenstrahlen
die Bindung zum Geäst.
  Und die Schwere des Eises ließ die kleinen silbrigen Gebilde zu Boden fallen.


Wie Hagel gingen die kleinen Perlen nieder.
Nur sanfter.
Kleine glasklare Brillanten.
                               
                                               "  "Bäumchen rüttel' dich und schüttel' dich,
Wirf Gold und Silber über mich!"
Nun warf ihm der Vogel ein Kleid herab,
das war so prächtig und glänzend,
wie es noch keins gehabt hatte ...  "




          Märchenhaft war auch dieser Anblick.
Eine Pfauendame genoss genau wie ich diesen Morgen.
Das Foto ist nicht in Schwarz-Weiss entstanden.
Die Farben fehlten einfach noch an diesem Morgen.

          
Auch ohne prächtige Farben und gute "Radschläge" wie bei
den männlichen Pfauen,
ist sie doch genauso eine Schönheit, oder?
Wenn auch grau wie das Aschenputtel.

1 Kommentar:

  1. meine Liebe, wie wunderbar ist es, heute morgen sich hier bei Dir von "Gold und Silber" verzaubern zu lassen ... und nur, weil Du in Herrgottsfrühe schon unterwegs warst, können wir die beeindruckenden Augen-Blicke nun genießen ... ich tue dies gerade ... mit all meinen Sinnen! DANKE ... so beginnt mein Tag friedlich, und auch irgendwie gestärkt ♥ Deine Rosabella

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