Samstag, 6. September 2014

... vor Tau und Tag aufzustehen ...

 
... ist lohnenswert ...
... dann bin ich schon da ...
 
 
... wenn sich die Nebelvorhänge legen ...
... die Bühne des Tagesbeginns beleuchtet wird ...
... lange Schatten sich bilden ...
 
 
... jemand noch durchs Bild huscht,
der später verborgen bleibt -
... der Souffleur der Lichtung? ...
 
 
... der Orchestergraben schon besetzt ist ...
... mit jemand still Wartendem ...
 
 
... die Welt sich zunehmend sichtbar vernetzt ...
 
 
... und damit auch Blicke fangen kann ...
... ein schönes Schauspiel ...
... Applaus ...

Dienstag, 12. August 2014

... ein Jubiläumspost ...

... ist es für Dich ...,
meine liebe Rosabella!
 
Alles Gute zum Geburtstag!!!
 
Ich drücke Dich ganz dolle!!!
 
Und sende Dir allerliebste Rosengrüße,
die ich frisch für Dich
"gefangen" habe.
 
 
Und bringe meine Glückwünsche
auf den Weg mit dieser
kleinen Rosenbotschafterin.
 
 
Habe einen wunderschönen Tag.
 
Alles Liebe,
Deine Carola
 
 
 


Freitag, 11. Juli 2014

... Zuchterfolg: Die Eier legende Wollmilchsau ist da ...

 
Auf der Suche nach einer schönen Verpackung
für ein Geldgeschenk kam mir die Idee,
eine Eier legende Wollmilchsau zu "basteln".
 
 
Und dann fiel mir das Tilda-Schnittmuster aus
einem Buch von Tone Finnanger in die Hände.
Schwein gehabt ;-)
 
 
Viele Tiere sind ja in so einer
 Eier legenden Wollmilchsau enthalten.
Doch am Ende ist es ja auch nur eine arme Sau.
Die habe ich dann nach Anleitung genäht.
 
 
Für Wolle und Milch gesorgt.
Habe ja schon Ewigkeiten nicht mehr
gestrickt. Rechte Maschen habe ich dann
aber doch noch hinbekommen.
Das sieht so schön noppig aus -
wie Schafsfell.
 
 
Statt eines Ringelschwänzchens gab es Federn.
Dick und rund macht sie es sich nun
auf der alten Eierpappe gemütlich.
Dort hinein kann sie ja auch gleich
ihre Eier legen ...
Und als wäre es nicht schon genug,
dass diese Sau Fleisch, Wolle, Milch und Federn
liefert - nein auch noch mit
Talern und Scheinchen gefüllte Ü-Eier.
 
Eine weitere Vermehrung ist vorerst nicht möglich.
Bislang existiert nur dieses eine Exemplar.

Montag, 30. Juni 2014

... noch grün hinter den Ohren ...

 
Wie ein Wattebällchen kauerte diese kleine Kohlmeise
auf unserer Terrasse. Der Flaum ist noch deutlich zu
erkennen. Ich habe sie eine ganze Weile beobachtet.
Es schien, als wolle sie ihr Gefieder gänzlich
trocknen lassen. Aber ob sie vom Boden aus
starten konnte, war für mich nicht so ganz vorstellbar.
Irgendwann war sie weg. Ich hoffe sehr,
sie ist einfach fortgehüpft und dann geflogen.
(von einer Katze unentdeckt)
 
 
Auch hoffe ich, dass mein Vögelchen
vor dieser grüngelben Ringelnatter in Sicherheit war.
Frisst sie doch auch kleine Vögel.
Und richtig macht sie es hier an der Mauer.
Sie nutzt jeden Sonnenstrahl aus.
Und als hätte sie es geahnt:
Mittags hat es hier geregnet und gewittert.
In vielen Regionen gilt dieses im
wahrsten Sinne fabelhafte Tier als
Glücksbringer.
Sie wohnt bei uns im Komposthaufen.
Ja und wenn sie Glück und Segen bringt,
darf sie sich dort auch gerne, gerne vermehren. 
 
 
Noch so ein grüner Gast heute in meinem Garten.
Der Grünspecht hat hier nach Ameisen
im Rasen gesucht (lange suchen musste er da nicht,
wir haben dort Massen).
Der Spatz im Hintergrund ist einfach mal
durch's Bild gehuscht.
So als wolle er sagen "hallo, ich bin auch noch da"
("ich und meine anderen 49 Geschwister")
 
 
Ein kleiner Grünschnabel, jung und unerfahren,
ist doch wohl auch mein kleines gefilztes
Zicklein. Es schrie danach,
in diesen wunderschönen alten
Blechpuppenwagen hineinhüpfen zu dürfen.
(Aber nur nicht übermütig werden!)
Tja, jetzt fehlt nur noch jemand,
der schiebt ;-)

Donnerstag, 20. März 2014

... MärzMond ... gestern noch im Winter, heute schon im Frühling

gestern


heute

Einen schönen Frühlingsanfang!!!

Samstag, 1. März 2014

... wirf Gold und Silber über mich ...


Wunderschön war dieser Märzmorgen.
Dichter silbriger Nebel löste sich gerade in der weissgoldenen Sonne auf.
Ein ganz diffuses Licht lag auf den Dingen.


Das Himmelsblau übernahm allmählich den Ton.
Es kolorierte die schwarz-weiße Nebelwelt.


Das faszinierende dieses Morgens lag oder besser hing
aber in den Bäumen.
Dort hatten sich abertausende kleiner Eiskügelchen gebildet.
Gefrorene Wassertropfen.



                                           Allmählich lösten die wärmenden Sonnenstrahlen
die Bindung zum Geäst.
  Und die Schwere des Eises ließ die kleinen silbrigen Gebilde zu Boden fallen.


Wie Hagel gingen die kleinen Perlen nieder.
Nur sanfter.
Kleine glasklare Brillanten.
                               
                                               "  "Bäumchen rüttel' dich und schüttel' dich,
Wirf Gold und Silber über mich!"
Nun warf ihm der Vogel ein Kleid herab,
das war so prächtig und glänzend,
wie es noch keins gehabt hatte ...  "




          Märchenhaft war auch dieser Anblick.
Eine Pfauendame genoss genau wie ich diesen Morgen.
Das Foto ist nicht in Schwarz-Weiss entstanden.
Die Farben fehlten einfach noch an diesem Morgen.

          
Auch ohne prächtige Farben und gute "Radschläge" wie bei
den männlichen Pfauen,
ist sie doch genauso eine Schönheit, oder?
Wenn auch grau wie das Aschenputtel.

Dienstag, 18. Februar 2014

... er ist's ...


 ... noch flattert hier kein blaues Band durch die Lüfte ...

... nur ein zarter blau-gelber Hauch der Iris Katherine Hodgkin ...
 
... der Krokus Cream Beauty ist noch taufrisch ...

... die hier auch ...

... das werden mal echte Holländer ...
... wenn sie groß sind ...
... die Tulpen Golden Apeldoorn ... 


... und dies ist dann wohl der "Flaum" der Fetten Henne ...

Nagut, so ganz ist er's noch nicht,
aber er steht in den Startlöchern:
der Frühling.

Mittwoch, 5. Februar 2014

... Sonne, Mond und Sterne ...


Einen wunderschönen Monduntergang konnte ich
gestern kurz nach 23 Uhr beobachten.
Als hätte er sich in die Zweige zum Schlafen gelegt.
Er war wohl so müde, dass er letztendlich
doch am Stamm hinabglitt und im Dunkel verschwand.

Und am heutigen Morgen gab es dann diesen
schönen Wintersonnenaufgang mit tollen Lichtreflexen.
Wer behauptet eigentlich immer,
dass sich Sonne und Mond niemals begegnen?
Jedenfalls waren sie beide fast acht Stunden
gemeinsam nicht am Firmament zu sehen.
Hm?
Wo kommen eigentlich die Sterne her?

Sterne gab es für mich heute auch noch zu sehen.
Doch nicht am Himmelsgewölbe.
Auf der Eisfläche habe ich sie entdeckt.

Sieht aus wie eine Nervenzelle.
Vielleicht eine Warnung des Eises -
betrete mich nicht, "gehe mir nicht auf die Nerven" ;-)

Ich bleibe auch lieber am Uferrand stehen
und erfreue mich abermals an den Lichtreflexen.
 
Und in dem Baum, in dem gestern Nacht
noch träumend der Mond hing,
pfeift ein Gimpel sein Lied.

Samstag, 28. Dezember 2013

... jahresendlich(t) ...


intensives Leuchten zu meinem Frühstück



mildes Licht auf meinem Spazierweg

kontrastreich - ein gelungener Schnappschuss mitten aus dem Wald heraus

Ich wünsche allen einen guten Weg ins neue Jahr!



Donnerstag, 19. Dezember 2013

... vor großer Kulisse ...




Wenn ich im Dorf mit dem Kinderwagen unterwegs bin,
gehe ich oft andere, als die üblichen, geradlinigen Wege.
Interessant dabei ist, wie sich bei meinen Runden
die Blickwinkel und Perspektiven verändern.
Der Schlossturm war schon ein oft gewähltes Fotomotiv von mir.
So wie heute, habe ich ihn aber noch gar nicht gesehen.
Vorder-, Mittel- und Hintergrund haben sich beim Gehen so zueinander verschoben,
als stünde mein kleines graues Gartenhaus direkt vor dem großen Schlossensemble,
davor die alte Dorfmauer.
Generell bearbeite ich meine Fotos nicht mit Bildbearbeitungsprogrammen,
sondern lasse wie heute Zufall und Lichtfall das Ergebnis beeinflussen.
Gerade jetzt im Winter erkenne ich viele Details meiner Umgebung,
die mir zuvor unter Blattwerk verborgen blieben.
Und so musste ich mich auch für dieses Foto durch Buschwerk schlagen,
um das Objektiv meiner Kamera durch das Drahtgeflecht eines Zaunes zu bringen.


Und nun noch einen Blick in mein Häuschen geworfen:
Dort hängt nun nämlich meine Art Adventskranz. Das alte Wagenrad hatte ich geschenkt bekommen.
Und da ich noch ein wenig Deckenfarbe übrig hatte, habe ich es im selben Farbton gestrichen.
Es ist im übrigen ein sehr helles Türkis. Auf diesem Foto wirkt es eher wie Lichtgrau.
Wahrscheinlich passt es sich gerade dem Himmel an.
Eine Chamäleonfarbe?
Das Wagenrad soll nicht selbst als Dekoobjekt dienen,
sondern viel Platz für kleine wechselnde "Ausstellungen" schaffen,
wie zum Beispiel für meine Glaszapfen.
Das war schon immer so: Ist es unten zu voll und eng, wird einfach in die Höhe gebaut.
Oder anders: Wer nicht "wagt", der nicht gewinnt.